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GAB Januar 2018

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6 FRANKFURT Kolumne

6 FRANKFURT Kolumne GRAFIK: BLU FOTO: RALF N. ZWISCHEN DEN ZEILEN Mehr als 130 Millionen Euro investieren die Deutschen jedes Jahr in Feuerwerkskörper, mit deren Hilfe sie in der Silvesternacht einem ostasiatischen Brauch folgend Dämonen und böse Geister vertreiben. Offenbar gut angelegtes Geld, denn seit Jahren wurden keine mehr gesehen. Große Bedeutung misst man hierzulande auch der Wahrsagerei bei und nimmt dazu einigen Aufwand in Kauf: So muss für eine weit verbreitete Orakelvariante zunächst Schwermetall am heimischen Essenstisch aufgekocht werden, um dann sofort in kaltem Wasser wieder abgeschreckt zu werden. In den allermeisten Fällen ähnelt das abgekühlte Endergebnis dann einer der Inseln des indonesischen Molukken-Archipels. Weil diese Interpretation im Begleitheft jedoch nicht aufgeführt ist, wird das Resultat kurzerhand und notfalls gewaltsam in ein sinnstiftendes Tier umgedeutet und die damit verbundenen Auslegungen von Glück, Gesundheit und Geldsegen werden wohlwollend akzeptiert. Danach ist das Produkt allerdings bei der Problemstoffsammelstelle als Sondermüll zu entsorgen. Deshalb ist zu überdenken, ob man sich nächstes Jahr nicht vielleicht auf die Kaffeesatzleserei oder die Deutung des Vogelfluges verlegen möchte. Ohnehin ist der Orakelspruch des 21. Jahrhunderts einfacher zu bekommen als in der Vergangenheit: Während in der Antike die Zukunft noch aus den Lebern frisch geschlachteter Opfertiere abgelesen wurde, haben wir heute für iPhone und Android die App „Bleigießen“ ... ... weiterlesen auf www.blu.fm/gab INTERVIEW Neues aus der Autographs Bar Nach sechs Jahren entschieden sich Norbert und Andreas die beliebte Tangerine Bar in der Elefantengasse umzubenennen. So heißt sie seit dem 1. September 2017 Autographs Bar und kommt in einem frischen Look und neuem Konzept daher – die gute Stimmung und der freundliche Service sind aber natürlich geblieben. Wir trafen Norbert auf einen Sekt, um mehr zu erfahren. Lieber Norbert, wie kam es zum neuen Namen und was steckt hinter dem neuen Konzept? Wir wollten uns einfach ein wenig mehr der Zukunft zugewandt aufstellen, ohne unsere Wurzeln aufzugeben. Manchmal erscheint einem manches auch einfach etwas eingefahren und dann braucht es neue Impulse – und ich hatte Lust einmal etwas neues auszuprobieren. Was hat sich in der Bar im Gegensatz zu früher verändert? Wir haben nun einen bunteren Gästemix. Das liegt zum einen an der Renovierung; weiterhin – wie beispielsweise jetzt in der Weihnachtszeit –, an neuen und üppigen Dekorationen und zum anderen natürlich daran, dass ich mein Hobby, das Sammeln von Autographen, in die Bar integriert habe. Seitdem finden sich an den Wänden eine Vielzahl von Autogrammen aus allen Bereichen. Zum Beispiel von Sportlern, Künstlern, Politikern und Geistlichen ... Mein Wunsch war es auch mit alten und neuen Gästen zu den unterschiedlichen Themen, die sich über die Autogramme ergeben, zusätzlich ins Gespräch zu kommen – und dieser Wunsch hat sich erfüllt. Trotzdem ist es aber natürlich auch weiterhin möglich sich Lieblingslieder zu wünschen oder am Tresen Karten zu spielen. Eine kleine Aussicht auf das neue Jahr: Hast du da schon Pläne? Aber ja! Wir hatten inzwischen Musikveranstaltungen wie mit den „Wrong Vagabonds“, die sehr gut ankamen. Ein tolles Duo aus Gitarre und Gesang. Am 23.12. gibt es noch einen Schlagerabend mit Heinz Felber. Und dann werden wir rund ums Jahr immer wieder neue stimmungsvolle oder gemütliche Abende gestalten. Übrigens sind auch immer wieder neue Autogramme, den Festivitäten entsprechend, zu entdecken. So lassen wir uns zum Beispiel auch zum CSD 2018 etwas Tolles einfallen. *Interview: Markus Pritzlaff Autographs Bar, Elefantengasse 11, Frankfurt, täglich ab 16 Uhr, www.autographs-bar.com

7 FOTO: GABLE LGBT-NETZWERKE GABLE – das LGBT-Netzwerk bei Procter & Gamble GmbH Auch bei Procter&Gamble (P&G) gehören Chancengleichheit, Vielfalt und Inklusion zu den Kernelementen der Unternehmenskultur. P&G hat es sich zur Aufgabe gemacht, gleiche und inklusive Arbeitsplätze für alle Mitarbeiter zu schaffen. Dies schließt ganz ausdrücklich auch die Gruppe der LGBT-Gemeinschaft ein. Die Unternehmenspolitik von P&G wendet sich sehr klar und eindeutig gegen Diskriminierungen aufgrund sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. 2014 startete bei P&G in Deutschland das Netzwerk GABLE für LGBTs und ihre Unterstützer. Ziel des Netzwerks ist es, am Arbeitsplatz eine Atmosphäre zu schaffen, in der LGBTs sich vollständig und ohne Einschränkungen in ihre Arbeit einbringen können. Ein wesentlicher Faktor, um dieses Ziel zu erreichen, sind die Unterstützer. Sie sind ausgebildet, Verantwortung für ihr eigenes Verhalten zu übernehmen und einzugreifen, wenn sie in der Sprache oder dem Verhalten anderer eine Diskriminierung gegen LGBT-Menschen erkennen. Die Unterstützer erhalten außerdem Materialien, mit denen sie ihre Hilfe für die LGBT-Gemeinschaft visuell deutlich machen können. Jedes Jahr im März feiert P&G seine Diversity & Inclusion-Woche. GABLE nutzt diese Woche, um Informationen zu seinen Zielen im Unternehmen vorzustellen und um neue Mitglieder zu finden und auszubilden. GABLE ist seit seinem Start schnell gewachsen und inzwischen an 10 Standorten aktiv, sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gegenden. GABLE ist außerdem aktiv bei der PROUT AT WORK Foundation engagiert. PROUT AT WORK und Völklinger Kreis bündeln die unterschiedlichen und vielfältigen LGBT-Netzwerke und Initiativen und tragen so zu einer stärkeren Vernetzung und Zusammenarbeit bei. Sie bieten eine Plattform zum gemeinsamen Austausch und unterstützen die Netzwerke bei ihrer Arbeit. Auch bei der Neugründung von Mitarbeiternetzwerken stehen PROUT AT WORK und Völklinger Kreis mit Rat und Tat zur Seite. *dr Mehr zum Thema Vielfalt und Inklusion im P&G Citizenship Report 2017 über https://de.pg.com/de-DE/

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.