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gab Dezember 2021

4 FRANKFURT Kolumne

4 FRANKFURT Kolumne ILLUSTRATION: JANIS CIMBULIS FOTO: AMIN MOSHREFI, UNSPLASH.COM, GEMEINFREI Wer darf eigentlich noch was sagen? Diese Frage geistert einmal mehr durch das Land und schon so manche*r gewerbsmäßige Meinungsbildner*in hat sich daran sehenden Auges die Finger verbrannt. Oft genug wird verwechselt, was man sagen kann, was man sagen darf und ob jeder etwas sagen soll - oder lieber nicht. Der erste Teil ist einfach: Sagen kann man als Meinungsäußerung alles. Wer aber die Rechte anderer dadurch verletzt, darf das nicht. Ein Blick in die sogenannten sozialen Medien genügt, um zu erkennen, dass die meisten Menschen, die glauben, sie sollten zu einem Thema etwas beisteuern, ihre diesbezügliche Eignung überschätzen. Fakt ist: Die Mehrheit der Menschen kennt sich mit der Mehrheit der Themen sehr wenig aus. Und noch einer: Die Mehrheit der Menschen kennt sich mit den Themen der Minderheiten unter den Menschen sehr wenig aus. Gute öffentliche Debatten, die die pluralistische Meinungsund folgende Entscheidungsfindungen voranbringen, entstehen aber vor allem dann, wenn sie von Personen geführt werden, die außer einer Meinung noch substanzielle Sachverhalte, neue Informationen, spezielle Erfahrungen oder seltene Perspektiven beisteuern können. Solche Leute sollten viel öfter bei sich den Mut und bei den anderen das Gehör finden, um sich zu äußern. Alle anderen dürfen sich natürlich auch mitteilen – aber vielleicht nicht immer zuerst … ... weiterlesen auf www.männer. media/regional/gab COMMUNITY WELT-AIDS-TAG schafft Identität Die Frankfurter AIDS-Hilfe AHF freut sich: Endlich kann die traditionsreiche Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag wieder in Präsenz stattfinden. Dabei wird die gewohnte Mischung aus Gedenken und gesellschaftspolitischem Diskurs auch in diesem Jahr beibehalten. Im Mittelpunkt steht diesmal der Begriff „Identität“: „Deren Stärkung, die Akzeptanz der Vielfalt von Lebensweisen und ein stabiles Selbstwertgefühl sind Grundlage für eine erfolgreiche Prävention. Die Solidarität der Menschen zueinander fördern, Aufklärung, Ängste nehmen und ein respektvoller Umgang bleiben dabei zentrale Anliegen“, heißt es dazu in einer Erklärung der AHF. Der Welt-AIDS-Tag wird also zum Anlass genommen, Fragen zur Identität zu stellen: Wie hat sich die Identität von Menschen in den Jahren der HIV-Pandemie verändert? Droht aus der „Solidarität der Vielfalt“ ein Gegeneinander der sich Abgrenzenden zu werden? Erleben wir wieder eine Neuauflage moralischer Rigorismen? Wie geht es mit der Geschichte von HIV und Aids aus Sicht der Forschung weiter? Gibt es Parallelen zur aktuellen Corona-Pandemie? Für die Diskussion hat die AHF spannende Gäste ausgewählt: Der Sexualpädagoge und Bodyworker Alexander Hahne, der HIV-positive Landtagsabgeordnete Felix Martin, der Virologe Dr. Martin Stürmer und die feministische Sexarbeiterin und Feministin Stephanie Klee diskutieren mit Christian Setzepfandt von der AHF. Im Anschluss an die Veranstaltung in der Katharinenkirche gibt es einen Trauermarsch zum AIDS-Memorial am Peterskirchhof, wo die Namen der im vergangenen Jahr Verstorbenen verlesen werden. Der ökonomische Gedenkgottesdienst zum Welt-AIDS-Tag mit der evangelischen Pfarrerin Petra Babylon und dem katholischen Pfarrer Matthias Struth – beide Seelsorger im Haus 68 der Uniklinik – findet in diesem Jahr als Videostream statt, der am 1. Dezember um 15 Uhr auf dem YouTube-Kanal der AHF online geht. *bjö 1.12., Katharinenkirche, An der Hauptwache 1, Frankfurt, 18 Uhr, www.ah-frankfurt.de

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.