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gab Dezember 2021

22 KULTUR FOTO: MARTIN

22 KULTUR FOTO: MARTIN KAUFHOLD, WWW.MARTINKAUFHOLD.DE YOUNG FRANKENSTEIN Young COVERSTORY FRANKENSTEIN Die haarsträubend witzige, von Comedy-Experte Mel Brooks geschriebene und von Derek Anderson inszenierte „gruseligste Musical-Komödie aller Zeiten“ ist der Hit des English Theatre in diesem Winter. Immer Ärger mit der Verwandtschaft – davon kann Frederick Frankenstein ein Lied singen: Sein Großvater Viktor war der berüchtigte Wissenschaftler, der einen toten Menschen zum Leben erweckte und ein Monster schuf – oder war des Wissenschaftlers Tat das eigentlich Monströse? So oder so möchte „Young Frankenstein“ Frederick damit eigentlich gar nichts zu tun haben. Und eigentlich war seine Reise nach Transsylvanien zum Schloss seines verstorbenen Großvaters zur Regelung der Erbangelegenheiten kurz und schmerzlos geplant. Doch Frederick hat die Rechnung ohne den buckligen Diener Igor, die Laborantin Inga und die fürchterliche Frau Blücher gemacht; denn ehe er sich’s versieht, wird Frederick doch in die fragwürdigen Experimente verwickelt – und beginnt selbst in bester frankensteinscher Manier zu experimentieren. Mit haarsträubendem Humor, unerwarteten Schlenkern und irrwitzigen Ideen hat Mel Brooks die Original Frankenstein-Geschichte von Mary Shelley weitergeführt und damit 1974 einen Filmerfolg landen können. Seit 2007 gibt es den Stoff auch als Musical. Derek Anderson – der nicht zuletzt mit „Sweeny Todd“ sein Können als (Grusel-) Musical-Regisseur am English Theatre bewiesen hat – setzt das Stück nun mit einem 12-köpfigen Ensemble samt Liveband in Szene und verspricht jede Menge Effekte und Wow-Momente. *bjö 26.11. – 6.3.2022 „Young Frankenstein“, Regie: Derek Anderson, The English Theatre, Gallusanlage 7, Frankfurt. Spielzeiten: Di – Sa 19:30 Uhr, Sonntag 18 Uhr, www.english-theatre.de

KULTUR 23 THEATER Lea Gockel inszeniert „Das Gesicht des Bösen“ In den obersten Etagen sitzen sie, die Akteur*innen der Macht und des Geldes. Geheime Dokumente gilt es abzuliefern. Den Botendienst übernehmen die wohlfeilen Karrieremenschen namens Schwarz und Blau. Deren Laufbahnen rauschen zwar steil nach oben – der Aufzug in den obersten Stock bleibt aber stecken! Nicht am seidenen Faden, aber am stählernen Seil hängt ihr Leben, unter ihnen gähnt der tödliche Abgrund. Nur eine Befehle donnernde Stimme verbindet sie mit der Außenwelt. Das Unheil nimmt seinen Lauf, als Blau dem Drängen der Natur nicht mehr widerstehen kann und sich in die Aktentasche entleert, die jene unabdingbaren Akten enthielt … Die in Gestalt einer schwarzen Komödie gekleidete Kapitalismuskritik des Künstlers und ehemaligem Hausautors des Schauspiel Frankfurts Nis-Momme Stockmann wird in der deutschsprachigen Erstaufführung von Lea Gockel inszeniert, die damit ihr Debüt vorstellt. Neben Friederike Ott als Schwarz und Fridolin Sandmeyer als Blau spielt Sebastian Kuschmann die Rolle des fiktiven Autors, der das Geschehen zynisch kommentiert. *mas 3.12., Schauspiel Frankfurt, Willy-Brandt-Platz, Frankfurt, 20 Uhr, weitere Vorstellungen: 4., 17. und 20.12., 20 Uhr, www.schauspielfrankfurt.de FOTO: BIRGIT HUPFELD Gaumenfreude pur Essig & Öl, Spirituosen, Feinkost und Frankfurter Spezialitäten Frankfurter Fass Töngesgasse 38, 60311 Frankfurt Tel. 069-91395622 www.frankfurter-fass.de Öffnungszeiten Mo-Fr: 10:00 - 18:30 außer Mi: Ruhetag Sa: 10:00 - 16:00

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