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GAB April/Mai 2020

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Das schwul/lesbische Magazin für die Region Rhein Main Neckar und Stuttgart

34 GESUNDHEIT SARS-COV-2

34 GESUNDHEIT SARS-COV-2 UND COVID-19: Fakten statt Fakenews SPECIAL Auch, wenn man es sich nicht so richtig erklären kann: Es gibt einzelne Menschen und/oder Gruppierungen, die Gerüchte und falsche Informationen über die aktuelle Coronaviren-Epidemie streuen und diese fallen in der ganzen Aufregung schnell auf fruchtbaren Boden und verbreiten sich schneller als das Virus SARS-CoV-2** selbst. Unabhängig von solch absichtlichen Fake News sind sich aber auch die Wissenschaft und in ihrer Folge die Politik lange nicht einig gewesen, wie die Ausbreitung des Virus am effektivsten zu verlangsamen ist, um die gleichzeitigen Fallzahlen schwerer COVID-19-Erkrankungen** möglichst gering zu halten. Zusammen mit der durch die digitale Vernetzung zum Dorf gewordenen Welt und den Berichten über verschiedenste Ansätze in vielen Ländern, kann leicht der Überblick verloren gehen. Die folgenden Seiten räumen mit den häufigsten Gerüchten, die in der Community wabern, auf und bieten einen sachlichen Wegweiser durch den Dschungel an medizinischen Mutmaßungen der YouTube- Akademie-Doktoren, Facebook-Forscher und Absolventen der Schule des Lebens. Frei nach Douglas Adams: Don’t panic. Und das Handtuch nicht vergessen! Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen. *ck **Seit dem 11. Februar hat das zuerst 2019- nCoV genannte, und immer mit dem Wort „neuartig“ ergänzte Virus einen offiziellen Namen: SARS-CoV-2. Das Akronym SARS bedeutet übrigens „Schweres Akutes Atemwegssyndrom“, wie auch schon bei der Epidemie mit einem artverwandten Coronavirus in den Jahren 2002/2003. Wer sich infiziert wird mit hoher Wahrscheinlichkeit an der „Corona Virus Disease 2019“, kurz COVID-19 erkranken. Diese verläuft nach heutigem (17. März 2020) Stand der Berechnungen bei über achtzig Prozent harmlos, also ohne bleibende Schäden und ohne Lebensgefahr. FOTO: FREEPIK Sonntag, 5. Juli 2020 Boarding 16 Uhr Abfahrt 17 Uhr

SEXUALITÄT Corona und Sex Die Deutsche AIDS-Hilfe hat Mitte März Empfehlungen für sexuelle Aktivitäten in Form eines Interviews mit dem medizinischen Referenten Armin Schafberger veröffentlicht. Ja, das Coronavirus kann durch Sex übertragen werden. Nein, niemand verbietet Sex. Alle Sexpraktiken erhöhen aber das Infektionsrisiko, da Viren nicht nur im Speichel und Atem, sondern auch im Stuhl nachgewiesen worden sind. ■ Kontakte reduzieren: „Ein einzelnes Sex-Date ist weniger ‚brenzlig‘ als der Besuch einer Sauna, eines Darkrooms oder einer Sexparty. Wo mehrere Menschen auf engem Raum zusammenkommen, besteht ein Corona- Infektionsrisiko – [laut DAH] selbst, wenn man ohne Sex gehabt zu haben den Darkroom wieder verlässt.“ (A. d. R.: das gleiche gilt auch für die Sonntagsmesse in der Kirche, nur ist da die Wahrscheinlichkeit für Sex eventuell noch geringer, als in der Sauna.) ■ Man sieht einem Menschen Corona nicht an: „Bei COVID-19 ist man leider auch ein bis zwei Tage vor Beginn von Symptomen schon infektiös. Und es gibt viele Personen, die keine Symptome haben, aber trotzdem infektiös sind. Man kann die Infektion den Partner_innen also nicht ansehen.“ ■ Auch nach einer Infektion vier Wochen Vorsicht: „Allerdings hat man festgestellt, dass das Virus noch bis zu einem Monat später im Kot zu finden ist. Ob es dann noch in infektiöser Form vorliegt, weiß man nicht. Aber man sollte als Geheilte_r noch einen Monat nach der Heilung seine Sexualpartner_innen schützen – das heißt: kein Analverkehr, keine analen Fingerspiele, kein Rimming.“ Das Interview mit Armin Schafberger ist in voller Länge auf magazin.hiv zu lesen. *ck Finden Sie Ihren passenden Partner über FOTO: FREEPIK Jetzt parshippen

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.