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GAB April/Mai 2020

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30 BÜHNE GERDA WURDE 70

30 BÜHNE GERDA WURDE 70 Mit einem großen Geburtstagsfest hat Gerhard Stein – besser bekannt als Travestie-Künstlerin Gerda Ballon aus dem Mühlheimer Travestie-Theater „Gerdas kleine Weltbühne“ – seinen 70. Geburtstag im Café Weltbühne gefeiert. Zusammen mit seinem Partner und Lebensgefährten Jürgen Peusch alias Jutta P. hat er vor 45 Jahren sein Travestie-Theater aufgebaut. „Es ist natürlich unser Lebenswerk, aber auch unser Beruf, mit dem wir Geld verdienen“, erklärt Jutta – auch wenn das Showbusiness nicht immer einfach ist und die beiden mit vielen Vorurteilen zu kämpfen hatten. Durchhaltevermögen hat Gerda immer gezeigt – auch Gerda Ballon Jutta P. gratuliert als es vor vier Jahren gesundheitliche Probleme gab und ihr aufgrund Diabetes ein Unterschenkel amputiert werden musste; den Humor hat sie deshalb nicht verloren: „Wenn es ihr gut geht, dann ist Gerda trotz alledem auf der Bühne mit dabei und begrüßt die Gäste im Café und babbelt mit ihnen“, meint Jutta. Aktuell ist in Gerdas kleiner Weltbühne das neue Programm „Schlagerrette“ zu sehen – mit vielen Schlagerhits, aber ohne „Johanna“ oder „Who the f* is Alice“. *dr Gerdas kleine Weltbühne, Dietesheimer Str. 90, Mühlheim, Spieltermine freitags und samstags 19 Uhr, samstags zweite Show um 22 Uhr, www.gerdas.de FOTOS: GERDAS KLEINE WELTBÜHNE GRÜNE SOSSE FESTIVAL verschoben Sieben Kräuter müssen es sein – und ein ganz individuelles Würz-Geheimnis, das jeder Koch sein eigen nennt. Das Grüne Soße Festival mit einer täglich wechselnden Show im Festzelt auf dem Frankfurter Roßmarkt ist der Höhepunkt für alle Hessen- Gourmets; nun wurde das vom 9. bis 16.5. geplante Fest in den Oktober verschoben! Der neue Termin für den Wettstreit der besten Kräutersoße Frankfurts ist der 3. bis 10.10.2020! *bjö Mehr Infos über www.gruenesosse-festival.de FOTO: TIM WEGNER

BÜHNE 31 Links: Taille eines Nachmittagskleids um 1850 Mitte: Eine Vertreterin der Frankfurter Familie Gontard, um 1865 und 1885 Rechts: Charlestonkleid, um 1925 MODEFREIHEITEN Vom geschnürten Korsett zum lässigen Charleston- Kleid: Die Sonderausstellung „Kleider in Bewegung“ im Historischen Museum Frankfurt zeigt die Veränderung der Frauenmode ab dem Ende des 19. und der frühen Jahre des 20. Jahrhunderts. AUSSTELLUNG Dabei geht zum Beispiel das Verschwinden der streng geschnürten Korsetttaille einher mit der Emanzipation der Frauen: Sie erobern zur Jahrhundertwende nach und nach Zugang zu Bildung, Politik und Arbeit. Aber auch Sport und Freizeit werden zu bedeutenden Aspekten des Alltags und bedürfen alle einer neuen, freieren Bekleidung. Die Art sich zu kleiden ist zunehmend Zeichen eines dynamischen und selbstbestimmten Lebensstils. Auch die strenge Kleiderordnung verschwindet: Brauchte man um 1910 noch einen „Transvestitenschein“, um Bekleidung des jeweils anderen Geschlechts tragen zu dürfen, sind Frauen in Hosen nun keine Besonderheit mehr – wohl aber Männer in Röcken. Die aufwändig inszenierte Schau im Historischen Museum Frankfurt zeigt nicht nur Frauenbekleidung aus der Museumssammlung, sondern lässt sie mit Fotos, Filmen und Lichtinstallationen lebendig werden und stellt Bezüge zu heutiger Bekleidung und deren Bewegungsfreiheit und -begrenzung her. Wie sich die Begrenzung der Bewegungsfreiheit anfühlt, kann man mit einer Korsage zum Anprobieren am eigenen Körper erfahren. *bjö „Kleider in Bewegung – Frauenmode seit 1850“, noch bis 19.7., Historisches Museum, Saalhof 1, Frankfurt, www.historisches-museum-frankfurt.de FOTOS: HMF, HORST ZIEGENFUSZ interiors stimpert fotografie

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.