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GAB April/Mai 2020

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Das schwul/lesbische Magazin für die Region Rhein Main Neckar und Stuttgart

28 BÜHNE Gladice Night

28 BÜHNE Gladice Night – Chansons am Stück Wenn Gute-Laune-Garantin Tante Gladice dem Switchboard Ende April einen verwandtschaftlichen Besuch abstattet, kann man davon ausgehen, dass sie aus dem mit Strass besetzten Gepäck nicht nur die fantastischsten Kostüm-Kreationen zieht, sondern auch die stimmungsvollsten Chansons: von Friedrich Holländer bis Helen Vita darf das Publikum auf Evergreens am laufenden Band gespannt sein – und sich zwischendurch natürlich auch an den frech-frivolen Plaudereien seiner Lieblingstante erfreuen. *mas FOTO: HANS KELLER 25.4., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt, 20 Uhr, www.switchboard-ffm.de FRANKFURT Mein Liebchen ist kein Bübchen Gedichte können etwas ganz Besonderes. Allein durch ihre Form erlauben sie den Lesenden, in Gefühlswelten abzutauchen, das Unaussprechliche abzubilden und Schwingungen zwischen den Zeilen aufzunehmen. Die gebürtige Polin Anna Gulczyńska hat mit „Mein Liebchen ist kein Bübchen“ ihren ersten Gedichtband veröffentlicht, der all das vermag. Ihre Gedichte erzählen meistens aus der Ich- Perspektive und vermögen trotzdem Zustände zu beschreiben, die keinem unbekannt sind: unerfülltes und erfülltes Verlangen, Schwärmerei und Verzweiflung, Euphorie und Lethargie. Die Texte sind oft nicht länger als ein paar Augenblicke und haben – unterstützt durch ihr wohlüberlegtes Layout – ganz eigene Rhythmen. Anna Gulczyńska spricht drei Sprachen und auch ihre Gedichte kommen in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Polnisch. Der kleine Band ist in der Edition Autographs Bar erschienen, die vornehmlich LGBTIQ*-Themen ein Podium bieten möchte. In der Autographs Bar selbst liest die Autorin im April aus ihrem Büchlein. *bjö Anna Gulczyńska „Mein Liebchen ist kein Bübchen“, erschienen in der edition Autographs Bar, erhältlich in der Autographs Bar, Elefantengasse 11, Frankfurt oder per Mail über autographsbar@web.de 26.4., Lesung mit Anna Gulczyńska in der Autographs Bar, 17 Uhr, www.autographs-bar.eu FOTO: EDITION AUTOGRAPHS BAR MAINZ Der Schwule und der Spießer Die Autorin Ulrike Heider ist eine Zeitzeugin: Anfang der 1970er war sie Teil der links engagierten Frankfurter Studenten- und Hausbesetzerszene. Hier agierte ebenfalls eine Gruppe junger Schwuler, die 1971 die Politgruppe „RotZSchwul“ (Rote Zelle Schwul) gründeten, die Teil der ersten Generation schwuler Emanzipationsgruppen in Deutschland war. Zentrale RotZSchwul-Mitglieder waren unter anderem der spätere Sexualtherapeut und Aktivist Martin Dannecker, der spätere „Café Großenwahn“-Betreiber Hans-Peter Hoogen sowie der Dichter Alfred Lörken. Ihre Forderung nach gesellschaftlicher Akzeptanz von Homosexualität aufgrund ihrer Andersartigkeit lief stark konträr zur Gegenseite, die Homosexuelle lediglich in das bestehende Gesellschaftssystem integrieren wollte. Für Ulrike Heider war die RotZ- Schwul-Bewegung wie eine zweite 68er-Revolution: provokant, sexuell hedonistisch und von hohem Aktionismus bestimmt. In ihrem Buch „Der Schwule und der Spießer“ beschreibt sie die damalige Situation an Beispiel von Alfred Lörken. Im Rahmen der „Queergefragt“-Reihe stellt Heider ihr Buch vor und berichtet von der damaligen Situation. *bjö Ulrike Heider „Der Schwule und der Spießer“ ist bei Männerschwarm erschienen. Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz, www.sichtbar-mainz.de FOTO: MÄNNERSCHWARM

BÜHNE 29 FOTO: SALZGEBER FOTO: PRO FUN MEDIA Queerfilmnacht: Kokon Ewig rote Rosen ... Eine lesbische Coming-of-Age-Story bringt die Queerfilmnacht im April: Ein heißer Berliner Sommer wird Noras Leben in eine neue Richtung lenken; die 14-jährige lernt die wilde Romy kennen, mit der das Leben viel aufregender ist als mit der Clique von Noras großer Schwester Jule. Doch der Sommer hat für Nora hat nicht nur Schmetterlinge im Bauch vorgesehen – zum ersten Mal wird ihr in diesem Sommer auch das Herz gebrochen. „Kokon“ ist ein authentischer Film übers Erwachsenwerden in Berlin-Kreuzberg, von Regisseurin Leonie Krippendorff in sinnlichen Bildern inszeniert und mit Kinostar Jella Haase (Fack ju Göhte 1 – 3) als Romy und Newcomerin Lena Urzendownsky überzeugend besetzt. *bjö Mehr Infos über www.queerfilmnacht.de Das SwitchCinema lädt in regelmäßigen Abständen zum Queer Cinema – im April wird es die italienische Romanze „Für dich soll’s ewig rote Rosen geben“. Giulio, ein Gentleman der alten Schule, ist weit über 70 Jahre alt. Seine Berufszeit als Anwalt liegt lange hinter ihm, er hat sich inzwischen ganz seiner großen Liebe Claudio gewidmet. Seine zweite große Leidenschaft ist das Pokerspiel, doch auch die Zeiten der großen Gewinne am Spieltisch sind vorbei – Giulio hat finanzielle Probleme. Claudio, der krank ans Bett gefesselt ist, ahnt von all dem nichts; er bekommt weiterhin jeden Tag einen Strauß rote Rosen von Giulio geschenkt, als Zeichen seiner Liebe. Aber wie kann Giulio aus der ausweglosen Situation entkommen? *bjö 29.4., Switchboard, Alte Gasse 36, Frankfurt, 20 Uhr, www.switchboard-ffm.de, www.profun.de GUT IM BETT Unser vielfältiges Sortiment an Matratzen, Zudecken und Kissen lässt im Schlafzimmer keine Wünsche offen. 2X IN FRANKFURT UND 1X IN BAD HOMBURG www.betten-zellekens.de

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.