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46 REISE FERNWEH Lust

46 REISE FERNWEH Lust auf Reisen? Die hat man nach einen Jahr Pandemie-Maßnahmen mehr als sonst. Auf den folgenden Seiten geben wir Inspiration aus aller Welt für verschiedene Destinationen – und auch Anregungen für einen alternativen Urlaub in der nahen Region: Stichwort Urban Hiking. *bjö SÜDTIROL Bergwellness 1.400 Meter über dem Alltag: Das Boutiquehotel Gitschberg ist mit seinen 38 Zimmern ein Haus mit Herz und Seele, mit Sinn fürs Schöne und Gute. Viel Licht, warme Farben und natürliche Materialien geben dem Einfachen mehr Raum und lassen die einmalige Panoramasicht über die Dolomiten besonders gut wirken. Tief verwurzelt mit der Südtiroler Natur und Tradition hat Familie Peintner auf dem Sonnenhochplateau von Meransen einen Freiraum zum Durchatmen geschaffen. Ökologisch nachhaltig und mit höchster Achtung vor den heimischen Ressourcen. Die Architektur erinnert an die urigen Heustadel der Almenregion Gitschberg-Jochtal. Im ganzen Haus duftet es herrlich nach Zirbe und Lärche. Besonders beeindruckend sind die „Gassla“ Spa Suiten mit privater Bergsauna und Wellnessloggia zum Wald hin. Aber auch der panoramareiche Fenilia Spa bietet Tiefenentspannung und Bergwellness der besonderen Art. Die Saunalandschaft schenkt sprudelnde Lebenskraft, während das Panoramabad die Sinne mit klarem Gebirgsquellwasser erfrischt. Die Behandlungen sind naturheilkundlich inspiriert und basieren auf den naturreinen Wirkstoffen der alpinen Bergwelt. Mit der Kraft und Energie der Natur, des Waldes und der Wiesenkräuter werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen berührt. *dax FOTOS: GITSCHBERG.IT FOTO: ROMAN ODINTSOV, PEXELS.COM, GEMEINFREI www.gitschberg.it

REISE 47 FOTO: KAMAJI OGINO, PEXELS.COM, GEMEINFREI ALTERNATIVREISEN Werde ein Mikroabenteurer! Eigentlich werden spätestens jetzt die Urlaubspläne für das Jahr geschmiedet. Wer dabei mangels Planungssicherheit nicht in die Ferne schweifen möchte, kann das Rhein-Main-Gebiet genauer unter die Lupe nehmen; hier gibt es mehr zu entdecken als den Spaziergang am Mainufer oder den Ausflug zum Goetheturm. „Mikroabenteuer“ lautet das Stichwort, zu dem das Energiereferat der Stadt Frankfurt vielfältige Tipps gibt; denn Mikroabenteuer sind immer auch CO 2 -freundlich. Der Wunsch, aus dem Alltag auszubrechen und spannende Orte zu entdecken, muss einen nicht unbedingt in die weite Welt führen. Für den kleinen Anfang genügt oft schon der Gedanke, sich in der eigenen Stadt als Tourist zu fühlen und sich entsprechend über die Seiten des Tourismusverbands über Sehenswertes zu informieren. So lassen sich wunderbare Wochenendausflüge organisieren! Schon mal über eine Besichtigung historischer Schlossparkanlagen in Hanau oder Mainz nachgedacht? Ein Ausflug zum Waldhaus im Frankfurter Stadtwald? Außergewöhnliche Architektur auf Friedhöfen? Alles kann ein Mikroabenteuer werden! Für Baum- und Naturfans lohnt ein Ausflug zum Arboretum Main-Taunus zwischen Schwalbach, Sulzbach und Eschborn. In einer parkähnlichen Anlage sind auf dem circa 75 Hektar Areal mehr als 600 Baum- und Straucharten der nördlichen Erdhalbkugel zu entdecken – Bäume aus Nordamerika, Japan, dem Himalaja oder China. Wer einen jahrhundertalten Mammutbaum umarmen möchte, wird im Taunuswald unweit der Haltestelle Hohemark fündig: hier wurden 1850 drei nordamerikanische „Sequoias“ gepflanzt. Die Bäume mit der charakteristischen rötlichen und weichen Rinde haben inzwischen eine stattliche Höhe erreicht und sind nicht zu verfehlen; natürlich gibt es auch eine Hinweistafel mit Infos. Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt eines Mikroabenteuers: Der Weg ist (auch) das Ziel. Wer das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel meiden möchte, kommt im Rhein-Main-Gebiet mit FOTO: JOSH HILD, PEXELS.COM, GEMEINFREI dem Fahrrad gut herum. Das inzwischen hervorragend ausgebaute und beschilderte Fahrradstraßen-Netzwerk in und um Frankfurt macht eine Tour relativ einfach zu navigieren; entsprechende Apps helfen zusätzlich dabei, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Bei schlechtem Wetter oder Ermüdungserscheinungen kann man das Rad übrigens in den Nahverkehrszügen mitführen. Für echte ökologische „Mikroabenteurer“ ist das Auto sowieso tabu. Weitere Regeln für mehrtägige Touren: Kein Zelten außer auf ausgewiesenen Campingplätzen, kein Lagerfeuer, keine alleinigen Übernachtungen unter freiem Himmel, keinen Müll hinterlassen, keinen Lärm machen, keine Tiere verschrecken. Lust bekommen? Die Website des Energiereferats gibt Tipps und Denkanstöße – von einer Tour der „komischen Kunstwerke im Frankfurter Grüngürtel“, einer Sternschnuppenjagd im Sommer, Alpaka-Trekking, Schafe hüten, mit Lamas wandern, im Hausboot oder über den Dächern Frankfurts übernachten oder den Main und die Nidda per Rad entdecken; eine interaktive Karte zeigt die interessanten und unbekannten Orte des Rhein- Main-Gebiets. *bjö Link-Tipps: www.klimaschutz-frankfurt.de www.hessen-forst.de/arboretum/

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.