Aufrufe
vor 9 Monaten

gab April 2021

  • Text
  • Frankfurt
  • Menschen
  • Schwule
  • April
  • Beratung
  • Infos
  • Welt
  • Lesben
  • Frauen
  • Juli
  • Www.maenner.media

30 BÜHNE Kultur-Tipps

30 BÜHNE Kultur-Tipps FUTUR DREI Pavel genießt als Sohn eines wohlhabenden exil-iranischen Ehepaars alle Freiheiten eines deutschen schwulen Teenagers: Er feiert, organisiert sich Dates per App und seine sexuelle Orientierung ist ohnehin akzeptiert. Als er wegen eines Diebstahls Sozialstunden in einer Geflüchtetenunterkunft leisten muss und die Geschwister Banafshe und Amon kennenlernt, bahnt sich eine vorsichtige, erotische Annäherung zwischen Amon und Pavel an und verändert Pavels lässige Selbstverständlichkeit. Jetzt auf DVD, BlueRay und Video on Demand über www.salzgeber.de/futurdrei FOTO: JAMES LEE, PEXELS.COM, GEMEINFREI FOTO: SALZGEBER GRÜNER HIMMEL, BLAUES GRAS Unsere Welt ist voller Farben – aber sehen alle Kulturen auch das Gleiche? Die neue Ausstellung im Frankfurter Weltkulturen Museum untersucht, wie Farben in der Welt wahrgenommen werden und welche Symbole sie haben: In der japanischen Dichtung wird zum Beispiel der Himmel bisweilen als „grün“ und Gras als „blau“ beschrieben. 200 Objekte aus den Sammlungen des Museums sind zu sehen. *bjö Ab dem 1.4., Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, Frankfurt, www.weltkulturenmuseum.de FOTOS: HANS D. CHRIST Puddles and Sunny Der amerikanische Performer, Tänzer und Kurator Jeremy Wade sorgt sich: Um die Welt, die zwischenmenschlichen Beziehungen, Minderheitenrechte und die Natur. Seine Performances sind intensiv und berührend – wie die Revue „Lost at Sea with Puddles and Sunny“. „Lost at Sea with Puddles and Sunny (revaped). Stories form The Howling Wave Form Sum“ lautet der komplette Name des Programms, in dem Jeremy Wade in die Rolle der Pelikandame Puddles schlüpft. Puddles ist Überlebende der Deepwater Horizon Ölkatastrophe von 2010. Einst ein wunderbarer Vogel ist Puddles zwar gerettet, aber ölverschmiert, ausgelaugt und überstrapaziert. Als einstiger Star einer Schiffsshow lädt sie noch einmal zu einer bissigen Revue der großen Gefühle und glamourösen Schulzen im neunten Unterdeck eines imaginären Schiffs. Begleitet wird Puddles vom Pianisten Sunny alias Quentin Tolimieri. Der Mousonturm zeigt das Stück als digitale Fassung; zusätzlich gibt es ein Werksgespräch zwischen Wade und der Musiker*in Anohni (früher Antony Hegarty), die sich in ihrem letzten Album „Hopelessness“ ebenfalls mit Themen wie Klimaschutz und Gleichheitsrechten auseinandersetzt. Jeremy Wade lebt und arbeitet seit 2006 in Berlin und hat mit verschiedenen Arbeiten unter anderem am Hebbel am Ufer-Theater für Aufsehen gesorgt. Von 2009 bis 2011 führte er Regie für die 13-teilige Queer-Performance-Serie „Creature Feature“. Wade hat außerdem die intersektionale Plattform „The Future Clinic for Critical Care“ initiiert, die mittels verschiedener Performancedisziplinen die „Politik der Sorge“ erforscht und entlarvt. PERFORMANCE Sein 2006 preisgekröntes Stück „Glory“ – zwei männliche Tänzer zwischen Agonie und Ekstase – sollte eigentlich im Rahmen des Tanzfestival Rhein-Main im November im Mousonturm gezeigt werden. *bjö 27.3., Uraufführung im Stream mit anschließendem Gespräch, Mousonturm digital, 21 Uhr, vom 28.3. bis 15.4. als Video on Demand, www.mousonturm.de

HANDGEFERTIGT . MASSGESCHNEIDERT . INDIVIDUELL Kaiserstraße 23 | 60311 Frankfurt am Main Tel. 069 - 25 62 75 80 | info@brillenmanufaktur.de www.brillenmanufaktur.de

Unsere Magazine

Regionalseiten
männer* – das queere Onlinemagazin

Unsere News

About us

blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.