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26 BÜHNE FESTIVAL FOTO:

26 BÜHNE FESTIVAL FOTO: KRÄMMER VIELFALT im Tanz Ein Höhepunkt für Fans des zeitgenössischen Tanzes ist die Heidelberger TANZbiennale, die im April in einer „light“-Version startet. Zuversichtlich lädt das internationale Heidelberger Tanzfestival Anfang April zu 10 Vorstellungen internationaler Tanzkultur. Das Tanzfestival wird allerdings zweigeteilt: Teil eins der „tanzbiennale 21 – light – pandemic version“ findet im April im UnterwegsTheater der Heidelberger Weststadt statt; Teil zwei mit dem Theater und Orchester Heidelberg folgt im Frühsommer. Das April-Programm verspricht vor allem Vielfalt: Zirkus, Flamenco, Ballett, Hip Hop und zeitgenössische Tanzpositionen werden geboten. Gleich der Auftaktabend „Extreme Bodies / Extended Limits“ zeigt mit Andrea Costanzo Martini, Roni Chadash und Alisa Zuppini Arbeiten von drei Choreografie-Stars von morgen, die ihre künstlerischen Wurzeln in Heidelberg haben. Tipp: Das international besetzte Ensemble des UnterwegsTheaters, das in ihrem Stück „6 Meters“ auf berührende Weise die Frage von Nähe und Distanz bearbeitet; die Uraufführung ist für den 17. April geplant; am gleichen Abend zeigen mit Jai Gonzáles, Niv Sheinfeld und Oren Laor drei israelische Tanzschaffende intensive Studien über das Verhältnis von Individuum und Kollektiv. Der zweiteilige Abend wird am 18. April wiederholt – für alle Vorstellungen gibt es aufgrund der Abstandregeln nur ein geringes Ticketangebot. Trotzdem ein Lichtblick! *bjö 8. – 18.4., UnterwegsTheater, Hebelstr. 9, Heidelberg, www.unterwegstheater.de, www.theaterheidelberg.de FOTO: BERND KUHNERT Clemens Gröszer, Capital Queen (Queen of the Night), 1999/2004, Privatbesitz Berlin AUSSTELLUNG Clemens Gröszer Goths, Punks, Prostituierte, aber auch Models, Schauspielerinnen, Musikerinnen, Schriftsteller und Maler – das sind die Darsteller*innen in Clemens Gröszers „veristischem Welttheater“. Die Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg widmet dem Ost-Berliner Maler eine Retrospektive. Das „veristische Welttheater“, die schonungslose, aber auch wirklichkeitsgetreue Darstellung der Welt, bildet Mitte der 80er das Hauptwerk des in der DDR geborenen Berliner Künstlers Clemens Gröszer. In einer Serie entstanden Portraits und Aktbilder von starken Persönlichkeiten voller Selbstbewusstsein und Würde. Dabei interessierten Gröszer vor allem die schrillen Figuren, die Außenseiter und Exoten – bedeutsam, da diese Gruppierungen in der damaligen DDR als Systemgegner eingestuft wurden. Neben Punks, Goths und Prosituierten portraitierte Gröszer auch Prominente wie zum Beispiel 1999 die Musikerin Nina Hagen. Im Verlauf seiner künstlerischen Entwicklung entstanden ab den 90ern opulente Szenenbilder mit Gruppen außergewöhnlicher Personen. Charakteristisch für seine Portraits und die nachfolgenden Bilder ist der leicht karikatureske Stil, der oft mit dem eines Otto Dix verglichen wurde. Clemens Gröszer starb 2014. Dieses Jahr wäre er 70 geworden. Die Kunsthalle Jesuitenkirche zeigt im Städtischen Schlossmuseum Aschaffenburg eine mit 90 Werken bestückte umfassende Retrospektive des Künstlers: Höhepunkt der Ausstellung sind die Triptychen wie „Big Paradise II“ oder „Grand Café“ und „Versuchung“, das Fragment der letzten unvollendet gebliebenen dreiteiligen Werkreihe. *bjö Noch bis 25. Juli, Schlossmuseum, Schlossplatz 4, Aschaffenburg, www.museum-aschaffenburg.de

FOTO: KATRIN SCHANDER, FOTOWERKSTATT-SCHANDER.DE DIGITAL Jo im Ohr Wer Live-Auftritte mit Frankfurts Entertainer Jo van Nelsen vermisst, muss sich zwar noch etwas gedulden, aber kann die Wartezeit kurzweilig überbrücken: Im brandneuen Online-Shop seiner Website kann man Mitschnitte seiner Programme als CDs bestellen oder - wenn’s ganz schnell gegen muss – einzelne Folgen der Hesselbach-Lesungen per Klick herunterladen. BÜHNE 27 Jeden Monat werden neue Folgen der Hesselbach-Lesungen ergänzt. Seit 15 Jahren liest Jo van Nelsen erfolgreich aus der unterhaltsamen Buchreihe mit den komödiantischen Geschichten der Wirtschaftswunderjahre um die Frankfurter Unternehmerfamilie Hesselbach. Die Mitschnitte sind bei verschiedenen Leseabenden auf unterschiedlichen Bühnen Frankfurts und des Rhein-Main-Gebiets entstanden. Empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang auch die Mitschnitte der Grammophonlesungen, die als CDs erhältlich sind. Hier werden Musikschätze aus der Schellack-Plattensammlung von Jo van Nelsen mit Texten oder Romanausschnitten vom späten 19. bis zu den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts kombiniert. Die Aufnahmen stammen aus der gleichnamigen Reihe im Frankfurter Holzhausenschlösschen, wo man Jo van Nelsen hoffentlich bald auch wieder live sehen kann. *bjö www.jovannelsen.de 2X IN FRANKFURT UND 1X IN BAD HOMBURG WIR BERATEN SIE GERNE! ... in der Filiale, online oder bei Ihnen zu Hause! Vereinbaren Sie jetzt Ihren Termin! Betten-Zellekens GmbH www.betten-zellekens.de Außerdem weiterhin möglich: Bestellungen über den Online-Shop und telefonisch Bettwaren-Reinigung und Desinfektion

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