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24 BÜHNE ZEITGEIST

24 BÜHNE ZEITGEIST FOTO: DOMINIC MENTZOS BALLETT TANZ Jacopo Godani und die Dresden Frankfurt Dance Company melden sich nach langem Shutdown zurück: „Zeitgeist Tanz“ präsentiert einen dreiteiligen Ballettabend mit Weltpremieren von Jacopo Godani und Marco Goecke sowie einem Klassiker von William Forsythe. FOTO: DE-DA PRODUCTIONS Der Abend startet mit „Quintett“, dem dynamischen Klassiker von William Forsythe, der 1993 in Frankfurt Premiere feierte; Jacopo Godani war damals selbst Mitglied des Ballett Frankfurt. Zum hypnotischen Klang von Gavin Bryars’ „Jesus Blood never failed me yet“ ist das Stück mit seinen Soli, Duetten und Trios nicht nur eine Huldigung an den Tanz sondern auch an das Leben; Forsythe entwickelte die Choreografie einst für seine im Sterben liegende Ehefrau. Jacopo Godani ist immer offen für Kooperationen, und so entwickelt Marco Goecke mit „Good Old Moone“ das zweite Stück des Tanzabends zu Musik der New Yorker Rock-Poetin Patti Smith. Marco Goecke war bis Ende 2017 langjähriger Hauschoreograf an den Staatstheatern Stuttgart und ist heute unter anderem Ballettdirektor der Staatsoper Hannover. Das Finale ist natürlich Godani selbst vorbehalten: „Hollow Bones“ lautet der unheimlich anmutende Titel seiner neuesten Choreografie, die experimentelle Formen des Spitzentanzes zeigt. Zur Musik aus Johann Sebastian Bachs Suiten für Violoncello, live auf der Bühne von Cellist Petar Pejčić gespielt, sowie aus Kompositionen von 48nord, den regelmäßigen musikalischen Gästen der Company, vermischen sich visuelle Effekte, Sound und Tanz – produziert und gelenkt durch die Tänzer*innen des Ensembles. Die beiden Weltpremieren werden ab dem 29. April auch als Online-Stream gezeigt. Sofern es die Pandemiebedingungen zulassen, wird der komplette dreiteilige Abend „Zeitgeist Tanz“ ab dem 29. April im Bockenheimer Depot auf der Bühne zu sehen sein. *bjö 29.4., Bockenheimer Depot, Carlo-Schmid-Platz, Frankfurt, 20 Uhr, Online-Stream über www.dresdenfrankfurtdancecompany.de Weitere Aufführungen und Streams vom 30.4. bis 8.5.

THEATER Past Forward Früher war alles besser! Oder? Natürlich weiß man, dass der nostalgische Blick fast alles verklärt und die Vergangenheit rosiger erscheinen lässt als sie wirklich war. Aber Nostalgie hat auch etwas Verführerisches – genießerische Sehnsucht und das Gefühl von Sicherheit, Dinge, die Glück verheißen. In unsicheren Zeiten, in der die Zukunft besonders ungewiss oder partout nicht einzuschätzen ist (wie aktuell) ist die nostalgische Verlockung besonders groß. Aber statt in die Vergangenheit zu fliehen, könnte man sich ja auch mit dem Hier und Jetzt beschäftigen. „Resilienz“ heißt das neue Zauberwort, die Formel für Zuversicht und Stärke. Sich anpassen an die Herausforderungen und Veränderungen des Lebens – seien sie auch noch so unerfreulich. Die Schauspielerin und Regisseurin Manja Kuhl hat sich dazu Gedanken gemacht und begibt sich mit ihrem Team Katharina Linder, Christina Geiße, Sarah Grunert und Sebastian Reiß auf die Suche nach Antworten und Formen des Ausdrucks – im Stück mit dem passenden Namen „Past Forward“. *bjö BÜHNE FOTOS: SCHAUSPIEL FRANKFURT 25 ab 30.3., 20 Uhr, digital auf www.schauspielfrankfurt.de Clemens Gröszer Zwischen den Welten bis 25. Juli 2021 Bernd Zimmer Kristallwelt bis 6.6.2021 PRÄSENTIERT IM: SCHLOSSMUSEUM ASCHAFFENBURG

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