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22 BÜHNE KUNST MMK

22 BÜHNE KUNST MMK ART-LECTURES Das Museum Moderne Kunst MMK nutzt die Zeit des Shutdowns, um im Haupthaus – dem „Tortenstück“ in der Domstraße 10 – nötige Brandschutzsanierungen vorzunehmen. Im Tower MMK zeigt die Ausstellung „Sammlung“ Werke von Künstlern wie Thomas Bayrle, Bruce Nauman, Cady Noland, Gerhard Richter oder Andy Warhol. Mit der Reihe „Kunstgespräch digital“ meldet sich das Museum auch im Netz zurück: Jeweils donnerstags um 19 Uhr und sonntags um 15 Uhr werden mit Filmen, Dokumenten und Künstler*innen-Interviews Werke aus der Sammlung vorgestellt. FOTO: AXEL SCHNEIDER Und die kann sich sehen lassen: Mehr als 4.500 Kunstwerke mit Malerei, Skulptur, Fotografie, Video-, Licht- und Klanginstallationen sowie Werke der Performance von den 60ern bis in die Gegenwart sind im Besitz des MMK – zum Beispiel von Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, Joseph Beuys oder Francis Bacon. Die 45-minütigen Art-Lectures werden von zwei Kunstvermittler*innen geleitet und via Zoom gestreamt. Die Teilnahme ist kostenlos, ein vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. Empfohlen sei in diesem Zusammenhang auch die Mediathek des MMK mit vielen Videoclips zu vergangenen Ausstellungen und Kunstgesprächen sowie zu Künstlern und Werken der Sammlung. *bjö Donnerstags 19 Uhr, sonntags 15 Uhr, MMK Kunstgespräch digital, via Zoom, Teilnahme kostenlos, Anmeldung über kunstvermittlung.mmk@stadt-frankfurt.de oder 069 21240691 (Di bis Fr 9 – 13 Uhr), www.mmk.art Isa Genzken, Schauspieler II, 8, 2014, © VG Bild-Kunst 2020 AUSSTELLUNG Immer um halb ... FOTO: SARAH ILLENBERGER Sarah Illenberger, aus der Serie „Wonderplants“, 2015 „Was ist Natur?“ fragt die aktuelle Ausstellung im Museum Sinclair Haus, die pandemiebedingt bis zum 22. August verlängert wurde. Mit der phantasievollen Online-Veranstaltungsreihe „Kunst und Natur für überall“ kann man auch von zu Hause aus in den Geist der Ausstellung eintauchen. Wer mittags Zeit hat, kann zum Beispiel am 13. April um 12:30 Uhr mit dem dänischen Künstler Jeppe Hein die Mittagspause verbringen. Sein Projekt „Breathe with me“ macht das Unsichtbare sichtbar: dabei geht es schlicht ums Atmen! Für Hein steht der kollektive Aspekt des Atmens und das Band, das es zwischen den Menschen knüpft, im Vordergrund: „Es soll uns all daran erinnern zusammenzuwirken, wenn wir diese Welt heute und in Zukunft miteinander teilen wollen“. Gemalt wird mit jedem Atemzug – jedes Ausatmen wird durch einen Strich verkörpert, gemeinsam wird ein Kunstwerk geschaffen. Am 22. April lädt der Philosoph und Moderator Manuel Scheidegger um 19:30 Uhr in einen gemeinsamen „DenkRaum“: Ein Abend mit Gedankenexperimenten und Unterhaltung rund um das Erleben von Kunst und Natur – alles interaktiv gestaltet. Am 22. April dreht sich alles – im wahrsten Sinne des Wortes – um Kreise und Zirkulation. Über die Website des Museums kann man sich für die Online-Veranstaltungsreihe „Kunst und Natur um halb eins“ beziehungsweise „Kunst und Natur um halb acht“ anmelden. *bjö Museum Sinclair Haus, Löwengasse 15, Bad Homburg, Infos zum Besuch und den Online-Veranstaltungen über www.kunst-und-natur.de

HÖREN DAS STÄDEL MIXTAPE BÜHNE 23 FOTO: STÄDEL MUSEUM Bereits seit einigen Jahren sendet der unabhängige Radiosender Byte FM am dritten Samstag jeden Monats das Städel Mixtape – ein Radiofeature, das jeweils ein ausgewähltes Kunstwerk der Städelsammlung ausführlich vorstellt und mit einem passenden Soundtrack aus Pop, Hip Hop, Jazz und Klassik garniert. Die monatliche Radiosendung ist seit Dezember vergangenen Jahres auch als Podcast über die gängigen Streamingdienste und auf der Website des Städel Museums zu hören; auf der Städelseite kann man sich zusätzlich in die digitale Sammlung des Museums einklicken, das Bild ansehen und kunst- und kulturhistorische Hintergrundinfos zum jeweiligen Werk via Audio- oder Videoguide erfahren. Mittlerweile hat sich auf der Städelseite bereits eine kleine Podcast-Bibliothek angesammelt; unser Tipp: Die erste Ausgabe des Features zu Max Beckmanns „Selbstbildnis mit Sektglas“. Im 1919 entstandenen Bild inszeniert sich Beckmann mit Zigarre und Schaumwein als Dandy – doch ist es wirklich eine glamouröse Szene die wir sehen? Beckmanns Gesichtsausdruck ist angespannt, die Körperhaltung verkrampft, sein Lächeln Max Beckmann „Selbstbildnis mit Sektglas“, 1919, Gemeinsames Eigentum mit dem Städelschen Museums-Verein e.V., der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Bundesrepublik Deutschland gequält. Beckmann ist gezeichnet von Kriegstrauma, Isolation und Düsternis. Als passender Soundtrack zum Bild werden Stücke wie die raue Coverversion von „I just don’t know what to do with myself“ der White Stripes, Erwin Schulhoffs „Symphonia Germanica“ bis hin zur melancholischen „Campagne Supernova“ von Oasis eingespielt. Beckmanns „Selbstbildnis mit Sektglas“ gehört zu den jüngsten Neuerwerbungen des Städel Museums und wird im Rahmen der Sonderausstellung „Städels Beckmann / Beckmanns Städel – Die Jahre in Frankfurt“ gezeigt; die Ausstellungsdauer ist bis zum 29. August verlängert worden. *bjö www.mixtape.staedelmuseum.de

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.