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Ausstellung 28 AGNOLO

Ausstellung 28 AGNOLO BRONZINO „HEILIGER SEBASTIAN“, UM 1528/29, MUSEO THYSSEN-BORNEMISZA, MADRID MANIERA Mit der Ausstellung „Maniera – Prontormo, Bronzino und das Florenz der Medici“ begeistert das Städel erneut mit einer umfangreichen Ausstellung zu einer kunstgeschichtlich außergewöhnlichen Epoche. Der Manierismus entwickelte sich in Italien ab dem Ende der 20-er Jahre des 16. Jahrhunderts. Religiöse Bilder, Portrait- und Landschaftsmalerei brachen mit den ästhetischen Idealen der vorangegangenen Hochrenaissance-Meister wie Michelangelo oder Leonardo Da Vinci. Harmonie und symmetrische Anordnung wichen einer moderneren Darstellungsweise: Verdrehte Körper, groteske Darstellungen und generelle Übertriebenheit waren die von Phantasie geprägten Ausdrucksformen von Malern wie Jacopo Pontormo, Angolo Bronzino oder Giorgio Vasari. Das freie Spiel mit den damals geltenden Gestaltungsregeln beeinflusste nicht nur die Malerei, sondern schlug sich auch in der Architektur und der Plastik nieder. Über 100 Exponate verschiedener Genres hat das Städel zusammengetragen, um erstmals außerhalb Italiens die gesamte Bandbreite der Maniera zu zeigen. •bjö Städel Museum, Schaumainkai 63, Frankfurt, noch bis 5.6., Di – So 10 – 18 Uhr, Do und Fr bis 21 Uhr, www.städelmuseum.de Um 1900 war Paris das Ziel vieler deutscher Künstlerinnen: Im erzkonservativen Kaiserreich war Frauen das kreative Gestalten höchstens im privaten Rahmen erlaubt – in Kunstakademien waren sie nicht zugelassen. Ganz anders in Paris, insbesondere in der pulsierenden Künstlerszene auf dem Montparnasse: Hier trafen sich nicht nur internationale Kreative aller Sparten zum Arbeiten, Lernen, Leben und Diskutieren, hier konnten auch Frauen Kunstkurse an den Akademien besuchen und bei Professoren wie Henri Martisse einen eigenen Stil entwickeln. Malerinnen wie Ida Gerhardi, Käthe Kollwitz oder Mathilde Vollmoeller sowie Bildhauerinnen wie Clara Westhoff und Marg Moll waren nicht nur mutig, sie stellten sich auch den ungemütlichen Seiten des damaligen Künstlerdaseins: Widrige Wohnverhältnisse, ungeheizte Ateliers und ein spartanisches Leben wurden in Kauf genommen, um Kunst zu leben. „Hier ging mir eine neue Welt auf“, meinte Maria Slavona und steht damit stellvertretend für eine ganze Generation künstlerisch tätiger Frauen. Die Kunsthalle Jesuitenkirche in Aschaffenburg zeigt noch bis zum 29.5. die Ausstellung „Die Malweiber von Paris“ mit Werken deutscher Künstlerinnen der damaligen Zeit. •bjö DIE MALWEIBER VON PARIS IDA GERHANDI „TANZBILD X (TANZSZENE BEI BULLIER, PARIS)“, 1905, MUSEEN DER STADT LÜDENSCHEID, SAMMLUNG DER STÄDTISCHEN GALERIE, FOTO: STEFFEN SCHULTE-LIPPERN Kunsthalle Jesuitenkirche, Pfaffengasse 26, Aschaffenburg, Di 14 – 20 Uhr, Mi – So 10 – 17 Uhr, öffentliche Führungen sonntags um 11 Uhr und dienstags um 19 Uhr, französischsprachige Führung am Samstag, 9.4., 11 Uhr, www.museen-aschaffenburg.de

29 Kino FOTO: JEREMY ROUSE alexandra baum . schmuck Ringe für Paare von Alexandra Baum „JONATHAN“ BEIM LICHTER-FILMFEST Der 23-jährige Jonathan hat es nicht leicht: Gemeinsam mit seiner Tante Martha hat er die Pflege seines schwerkranken Vaters Burghardt übernommen. Jonathan findet nur schwer Zugang zu seinem verschlossenen Vater. Erst als Burghardts verschollen geglaubter Jugendfreund Ron unerwartet zu Besuch kommt, blüht der Vater auf. Als Jonathan erfährt, dass beide ein Liebespaar waren, muss er seine Sicht der Welt neu ordnen. Das sensible Coming-of-Age-Drama des Regisseurs Piotr Lewandowski wurde bereits mit dem hessischen Filmpreis für das beste Drehbuch ausgezeichnet und feierte Weltpremiere auf der Berlinale 2016. Das Lichter Filmfest alexandrabaum.com, Frankfurt am Main zeigt „Jonathan“ im Rahmen seiner Wettbewerbsfilme als Hessen-Premiere bereits gut einen Monat vor dem offiziellen Filmstart. •bjö 3.4., Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, Frankfurt, 20 Uhr, www.lichter-filmfest.de 160310_gab-anzeige.indd 1 10.03.16 16:00 FOTO: PRO-FUN MEDIA „TEST“ – ZURÜCK IN DIE 80ER Im US-amerikanischen Film „Test“ gelingt es Regisseur Chris Mason Johnson die lebhafte Atmosphäre im San Francisco der 1980er einzufangen – inklusive der ersten Anzeichen von Aids. Frankie, der Neuzugang des vielbeachteten San Francisco Modern Dance Ensemble, muss sich nicht nur in der Kompanie behaupten, sondern auch mit der sexuellen Freizügigkeit und der Krankheit klar kommen. Im Verleih von Pro-Fun Media wird der Film von KOSI.MA präsentiert, im Anschluss gibt es eine Diskussionsrunde mit Harald Grundt, Ehrenamtler der AIDS-Hilfe Heidelberg und role model bei „GenTLeMan“. •bjö 17.4., Cinema Quadrat, Collinistr. 1, Mannheim, 19:30 Uhr, www.cinema-quadrat.de, www.pro-fun.de

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