Aufrufe
vor 10 Monaten

CHECK OST#2

  • Text
  • Menschen
  • Vaccination
  • Vorsorge
  • Anal
  • Medizin
  • Testosterone
  • Oral
  • Influenza
  • Autophagie
  • Prevention
  • Www.maenner.media

Energiewende So viel wie

Energiewende So viel wie nötig, so wenig wie möglich Im digitalen Alltag Ressourcen, Strom und Treibhausgase sparen Mit der Corona-Pandemie hat das vergangene Jahr auch hierzulande zu einem erheblichen Digitalisierungsschub geführt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) - Friends of the Earth Germany macht jedoch auch auf den digitalen Fußabdruck aufmerksam. Denn wo immer wir uns in der digitalen Welt bewegen, hinterlassen wir Spuren in der analogen Welt. Pro Kopf und Jahr sind das durchschnittlich 740 Kilogramm Treibhausgase. Irmela Colaço, Expertin für Energiesparen beim BUND, teilt daher folgende Gedanken mit: Grafik: freepik.com BRAUCHE ICH DAS WIRKLICH? Das Potential der digitalen Helfer und Werkzeuge ist groß, doch wir müssen uns immer wieder bewusstmachen, wie wir diese Helfer einsetzen. Um die negativen Auswirkungen unseres digitalen Alltags auf Menschen, Klima und natürliche Ressourcen gering zu halten, sollten wir möglichst wenig neue Geräte kaufen. REPARIEREN STATT WEGSCHMEISSEN Manches lässt sich reparieren. Dabei helfen Werkstätten und Repair-Cafés. Viele unkommerzielle digitale Plattformen bieten außerdem Anleitungen und Werkzeuge für die Reparatur in Eigenregie. Ist eine Reparatur nicht möglich, gibt es zum Glück immer mehr Unternehmen, die gebrauchte und generalüberholte Geräte inklusive Garantie anbieten. Wichtig ist, Altgeräte nicht in die Schublade zu legen, sondern fachgerecht zu recyceln. ÜBER 100 EURO PRO JAHR SPAREN Auch bei der Nutzung lohnt es sich für Umwelt und Geldbeutel, die Gewohnheiten kritisch zu überprüfen. Je kleiner der Bildschirm, auf dem wir ein Video anschauen, desto weniger Energie verbrauchen wir. Viele Geräte sind außerdem immer auf Abruf und ziehen so über das Jahr unbemerkt viel Energie. So können über 100 Euro an Stromkosten pro Jahr nur dafür anfallen, dass eine Vielzahl vernetzter Geräte über das WLAN empfangsbereit sind. Der BUND empfiehlt deshalb, ungenutzte Geräte ganz auszuschalten. DATENÜBERTRAGUNG KOSTET ENERGIE Ist das Bild im Heimkino vielleicht auch in geringerer Auflösung noch scharf genug? Muss ich Musik mit Video streamen oder reicht der Ton? Habe ich meine Lieblingssongs heruntergeladen oder ziehe ich sie jedes Mal aufs Neue aus dem Netz? Im Mobilfunk verbraucht die Datenübertragung übrigens rund fünf Mal so viel Energie wie über das Festnetz. Videoanrufe sollten Sie also besser zuhause führen als unterwegs. Denn dann spielen digitale Helfer auch ihren Trumpf aus und sind deutlich klimafreundlicher als eine Fahrt mit dem Auto, ÖPNV oder Zug. (ic) Mehr Informationen findet ihr unter: www.bund.net/digitale-leichtigkeit 36 CHECK OST #2

Energy transition As much as necessary, as little as possible ENGLISH Save resources, electricity and greenhouse gases in everyday digital life The corona pandemic has turbo-charged digitization in Germany. Although digitalization is often seen as a more sustainable alternative, the Federation for the Environment and Nature Conservation Germany (BUND e.V.) also draws attention to its digital footprint. As wherever we move in the digital world, we leave traces in the analog world. That is an average of 740 kilograms of greenhouse gases per capita and year. Irmela Colaço, expert for energy saving at BUND, therefore shares the following thoughts: DO I REALLY NEED THIS? The potential of digital tools is great, but we always have to be aware of how we use them. In order to keep the negative effects of our digital everyday life on people, the climate and natural resources to a minimum, we should buy as few new devices as possible. REPAIR INSTEAD OF THROWING AWAY Some things can be repaired. Workshops and repair cafés help with this. Many non-commercial digital platforms also offer instructions and tools to repair on your own. Fortunately, if a repair is not possible, there are more and more companies that offer used and refurbished devices including a guarantee. It is also important not to simply leave old devices in the drawer or throw them in the trash, but to recycle them properly. SAVE OVER 100 EUROS PER YEAR When it comes to using devices, it is also worthwhile for the environment and your wallet to critically review your habits. The smaller the screen on which we watch a video, the less energy we use. Many devices are also always on call and thus unnoticed draw a lot of energy throughout the year. This means that electricity costs of over 100 Euros per year can be incurred just because a large number of networked devices are ready to connect to the WLAN. BUND e.V. therefore recommends switching off unused devices completely. DATA TRANSMISSION COSTS ENERGY Is the picture in the home cinema still sharp enough even at a lower resolution? Do I have to stream music with video or is the sound enough? Have I downloaded my favorite songs or do I pull them from the web every time? Incidentally, data transmission in mobile communications uses around five times as much energy as over the fixed network. It is better to make video calls at home than when you are out and about. Because then digital helpers play their trump card and are much more climate-friendly than a trip by car, public transport or train. (ic,mb) You can find more information at: www.bund.net/digitale-leichtigkeit CHECK OST #2 37

Unsere Magazine

Regionalseiten
männer* – das queere Onlinemagazin

Unsere News

About us

blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.