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CHECK #3 Bayern

BEAUTY & WELLNESS

BEAUTY & WELLNESS Doppel-Strategie gegen „PICKEL“ AM PENIS Die meisten Männer sind schockiert, wenn sie ihre „Hornzipfel“ zum ersten Mal wahrnehmen. Die kleinen Hautgebilde am Rand der Penisspitze wirken wie Warzen. Damit werden sie häufig auch verwechselt. Viele Betroffene befürchten sogar eine sexuell übertragbare Krankheit. „Tatsächlich sind diese kleinen Erhebungen völlig harmlos“, sagt der Hamburger Dermatologe und Spezialist für ästhetische Chirurgie Dr. Welf Prager. „Aber sie sehen unschön aus. Beim Sex wird das häufig zum Problem. So etwas möchte man seinem Partner nicht gern zeigen.“ Die millimeterkleinen Papeln, weißlich oder hautfarben, tauchen bei schätzungsweise zehn bis zwanzig Prozent aller Männer eines Tages am Eichelrand auf und können sich um den gesamten Penis bis zum Eichelbändchen ausbreiten. zipfel schnell und leicht entfernen. Dr. Prager benutzt dafür eine Kombination aus Laser und Radiofrequenztherapie. „Nur durch eine gezielte und schonende Verödung mit dem Laser, plus der Zerstörung des tiefliegenden Gewebes durch die sogenannte Radiofrequenz, ist es möglich, Hornzipfel effektiv und vor allem dauerhaft zu entfernen“, erklärt der Spezialist. „Wir können dadurch zudem Narbenbildung und Gefühlsstörungen verhindern.“ Zur Behandlung genügt eine Lokalanästhesie mittels Creme. Die Durchführung dauert in der Regel 10 bis 15 Minuten. Direkt im Anschluss kann man die Praxis wieder verlassen und zum Beispiel zur Arbeit gehen. (red) Warum manche Männer sie bekommen und andere nicht, ist genetisch bedingt. „Als Laie kann man Hornzipfel kaum von ansteckenden Feigwarzen unterscheiden“, so Dr. Prager. „Ich rate, das sicherheitshalber von einem Hautarzt abklären zu lassen.“ Mit modernen Methoden lassen sich Horn- Prager & Partner Hemmingstedter Weg 168, 22609 Hamburg Hohe Bleichen 10, 20354 Hamburg Sendlinger Str. 29, 80331 München www.derma-hamburg.de Pragerundpartner welf.prager 42 CHECK BAYERN #3

BEAUTY & WELLNESS Double strategy against “PIMPLES“ ON THE PENIS ENGLISH Dr. med. Welf Prager Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie und Phlebologie Most men are shocked when they see their “pearly penile papules” (or PPP) for the first time. The small skin structures on the edge of the penis tip look like warts and are often confused with them. Many of those affected even worry it might be a sexually transmitted disease. “In fact, these small bumps are completely harmless,” says the Hamburg dermatologist and specialist in aesthetic surgery, Dr. Welf Prager. “But they look ugly. This often becomes a problem with sex. You don’t want to show something like that to your partner.” The millimeter-small papules, whitish or skin-coloured, appear one day at the edge of the glans in around 10-20% of men and can spread around the entire penis up to the glans ligament. Why some men get it and others don’t is genetic. “You can hardly distinguish PPP from contagious genital warts,” says Dr. Prager. “To be on the safe side, I advise having a dermatologist clarify this.” With modern methods, PPP can be removed quickly and easily. Dr. Prager uses a combination of laser and radio frequency therapy for this. “Only through targeted and gentle obliteration with the laser plus the destruction of the deeper tissue by the so-called radio frequency is it possible to remove PPP effectively and, above all, permanently,” explains the specialist. “We can also prevent scarring and sensory disorders.” Local anesthesia using a cream is sufficient for the treatment. It usually takes 10-15 minutes to complete. Immediately afterwards you can leave the practice and go to work, for example. (ts,mb) VORHER / BEFORE NACHHER / AFTER CHECK BAYERN #3 43

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