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blu November 2016

Party 14 „Ich bin mit

Party 14 „Ich bin mit meiner Musik sehr zufrieden“ Interview FRITZ KALKBRENNER Er muss sich schon lange nicht mehr hinter seinem großen Bruder Paul verstecken, der Fritz. Der 1981 geborene Berliner war Mitproduzent und Stimme des 2009er-Überhits „Sky and Sand“ und landete danach weitere Hits, etwa „Get a Life“ und „Back Home“. Seine Stärken sind neben all der Soundfrickelei und dem Komponieren vor allem der soulige Gesang, der seine Nummern noch viel besonderer macht. Es sind eben nicht instrumentale Tracks zum Feiern, es sind Lieder, auf die man sich auch in einer ruhigen Minute einlassen kann. Fritz Kalkbrenners neues Album „Grand Départ“ ist wirklich eine starke Sache; am 14.10. wurde es veröffentlicht. Und wir konnten mit dem bärtigen Kreativen sprechen. DER ALBUMTITEL „GRAND DÉPART“ LÄSST SICH MIT „GROSSER START“ ÜBERSETZEN. EIN START MIT WEHMUT? ICH HÖRE BEI DEM ALBUM EINE GE- WISSE MELANCHOLIE HERAUS. Bei der Tour de France nennt man ja so den Starttag. Es ist das vierte Album für mich, es geht wieder los, auch irgendwie ein Neuanfang. Man will ja nicht auf der Stelle treten, also startet man neu. Und ja, meine Musik ist melancholisch, Melancholie schwingt schon immer etwas mit bei meinen Stücken, das ist nicht von der Hand zu weisen. WEIL DU PRIVAT EIN MELANCHO- LISCHER MENSCH BIST? Hm, ich glaube ich bin nicht schwermütiger als die meisten, aber ich verarbeite diese Stimmungen dann eben in der Musik. WELCHE DREI LIEDER WÜRDEST DU HÖRERN ANS HERZ LEGEN, DIE NUR MAL KURZ REINHÖREN WOLLEN? Ich mag das ja gar nicht so, dass heute Alben immer so auseinandergerissen werden. Ein Album erzählt eine Geschichte, hat einen Anfang und ein Ende. Aber das ist heute so ... Am schlimmsten finde ich es, wenn ein Album nach dem letzten Stück noch drei Dance-Remixe bekommt. Das passt so gar nicht. – Welche Lieder ich besonders mag, das wechselt. Aber ans Herz legen wollen würde ich „Don’t You Say“, „Again“ und „Juneau“. „DON’T YOU SAY“ KLINGT NACH HOUSE, IST ES ABER NICHT ... Genau, der Beat ist gebrochen. Der Beat ist tricky, er ist nicht Discofox. (grinst) Es geht eher in die Reggae-Richtung vom Beat her. WIE STEHST DU ZU REMIXEN? MACHST DU DA GERNE MIT? Je mehr ich mit Musikern zusammenarbeite, je älter ich werde, desto weniger kann ich mir vorstellen, dass eines unserer Lieder gewinnen würde, wenn ein anderer es dekonstruiert und neu zusammensetzt. Ich bin mit meiner Musik sehr zufrieden! (lacht) WIE STEHST DU DENN ZU DER KATE- GORIE DEEP HOUSE? Schwierig. Es schwingt so mit, dass da viel gemacht wird, nicht weil Musiker das machen, sondern weil Geschäftsleute damit Geld verdienen wollen. Meine Musik soll ohnehin in keine Schublade passen. Was heute Deep House genannt wird, ist ja kein richtiges Chicago-Zeug mehr, eher Gitarren- House oder so ... STICHWORT SAXOFON ... Per se ist ein Saxofon nicht schlimm. Auch bei mir taucht mal ein Saxofon auf, es kommt darauf an, wie es eingesetzt wird. Wenn es so ist wie bei einer 1980er-Action-Komödie oder bei einer Whitney-Houston-Ballade: schwierig. (grinst) •Interview: Michael Rädel www.fritzkalkbrenner.de

Geburtstag DREI JAHRE SCHWUZ ... ... in Neukölln, in der Rollbergstraße 26, im November. Da gratuliert blu doch ganz herzlich! Und nicht nur wir, sondern auch diese Szene-Promis. DJ METANOIZE: „Happy Birthday, geliebtes SchwuZ, danke für das Geraderücken der schwulen Welt für mich: Werde nie vergessen wie ich das erste Mal auf einer Homoparty zu Placebo tanzen konnte. Viele weitere erfolgreiche Jahre! (Und Chapeau für den geglückten Wandel vom Kellerklub zum Hipster-Schuppen.)“ JURASSICA PARKA: „Das SchwuZ ist meine Geburtsstätte, mein Heimathafen und einer meiner wichtigsten Geschäftspartner. Ohne das SchwuZ gäbe es mich nicht. Alles, alles Gute!“ DJ POMOZ: „¡Feliz cumpleaños!, dear SchwuZ! Bleib weiterhin so anders, so familiär und unangepasst! Ein Brombeerschnaps auf dich!“ BAMBI MERCURY: „Also: Drei Jahre ist es her, da ist das SchwuZ wieder Neuköllner/in geworden. Größer, schöner und lauter. Vielfältiger denn je! Danke, dass ihr unkaputtbar seid. Schwitzige Tänze und tolle Menschen! Rafft die Röcke! Party!“ NELLY MORELL: „Happy Birthday SchwuZ, weiter so – friends 4ever –, herzlichst vom Rauschgold.“ BEATE STIEVERMANN: „Ain't no mountain high enough! Listen, baby. Congrats!“ MARIA PSYCHO: „Mein erster Job im Berliner Nightlife war Springer im SchwuZ. Jetzt stehe ich an der Tür, nicht im SchwuZ, aber dennoch: Happy Birthday, Freunde, und lasst es krachen. “ 15 Essen Party BETTY BÜCKSE: „Vom Keller zur Kathedrale. All is possible. Vogue!“ CHANTAL: „Mein erstes SchwuZ war 1981 in der Kulmer Straße 20. Eine Mark Eintritt und das Glas Weißwein auch ’ne Mark. Dazu gab es Georgette Dee als Entertainment, die Herren Speck, Aschenneller und Cihlarz waren auch schon dabei – und viele mehr. Letztendlich die längste Partyreihe ever. Hut ab! Congratulations.“ 17. – 19.11., SchwuZ, Rollbergstr. 26, www.schwuz.de FOTO: ISTOCKPHOTO.COM/ MARTIN DIMITROV Motzstrasse 11 10777 Berlin Fon 030-23 62 64 85 Fax 030-23 62 64 86 www.apomagnus.de mail@apomagnus.de Apotheker Tesfay Andemeskel Viktoria-Luise-Platz 9 10777 Berlin Fon 030-21 96 72 26 Fax 030-21 96 72 27 www.apoviktoria.de mail@apoviktoria.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30–20.00 Uhr Sonnabend 9.00–16.00 Uhr

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