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blu März / April 2021

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26 WELLNESS INTERVIEW

26 WELLNESS INTERVIEW Nachgefragt in der Naturheilpraxis ALEXANDER WURSTER Die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sorgen bei dem einen für Unmut, bei anderen lassen all die Sorgen und Ängste Krankheitsbilder entstehen. Wir sprachen darüber mit dem Heilpraktiker und Therapeuten Alexander Wurster. Wie hat sich dein Patientenstamm verändert, weswegen kommt man zu dir? Tatsächlich hat sich die Struktur der Menschen, die kommen, verändert. Fast komplett weggefallen ist die Begleittherapie bei Chemotherapien wie Gespräche und Akupunktur. Trotzdem habe ich mehr zu tun als vor der Pandemie, denn die Angstprozesse schlagen sich im Körper nieder. Der Schulter- und Nackenbereich ist verspannt, viele haben Magen-Darm-Symptome entwickelt, Reizdarm etwa ist ein großes Thema. Wie entsteht dieser Stress? Eigentlich kann man doch mehr zu Hause bleiben. Für viele ist der notwendige Puffer in der Freizeit weggefallen, manch einer ging dreimal die Woche zum Sport oder singen, das ist jetzt nicht mehr möglich, auch kann man sich nicht mehr im Freundeskreis oder mit der Familie treffen. Konflikte, die vorher geschwelt haben, brechen nun auf und erzeugen Stress. Schmerztherapie und Coachings sind gerade meine Haupttätigkeit. Hat sich dein Leben denn stark verändert? Nein, kaum. Ich lebe hier mit meinem Mann, umgeben von Wald, in der Nähe vor Saarbrücken. Wir gehen täglich mit unserem Hund raus und sind viel an der frischen Luft und im Wald. Mein Freiraum ist mir nicht genommen. Natürlich erreicht es mich auf anderen Ebenen, man kann sich nicht einfach treffen, auch ist Corona mal Thema im Austausch mit Freunden. Wie ist es, wenn du merkst, dass jemand in Sachen Corona komplett andere Ansichten hat als du? Diskutiert man dann? Privat ist es so, dass es dort glücklicherweise wenig Extremmeinungen gibt. Es gibt schon Ansichten, die sehr von meiner abweichen, das wird aber nicht dauernd thematisiert. Beruflich bin ich behandlerneutral, ich diskutiere nicht mit meinen Patienten. Gehst du mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie als Fachmann entspannter um? Ich bin auch nur ein Mensch, allerdings achte ich auf mich und meine Gefühle. Welchen Rat kannst du uns geben? Raus in die Natur. Ein Spaziergang und Bewegung tun gut und sind besser, als sich unter der Decke zu verkriechen, wenn einen die Sorgen übermannen. *Interview: Michael Rädel www.alexanderwurster.de

KOSMETIK Luft, Cremes, Sanddorn und Grapefruit WELLNESS 27 Jeden Tag neue Hiobsbotschaften, neue Ängste. Manchmal fällt es einem schwer aufzustehen und sich zu motivieren, etwas zu tun. Trotzdem sollte man sich aufraffen und für einen strukturierten Tag sorgen, um nicht (noch mehr) in depressive Verstimmungen zu geraten. Alle Coaches, Ärzte und Heilpraktiker, mit denen wir bisher sprachen, rieten dazu, mindestens einmal täglich an der frischen Luft spazieren zu gehen. Dafür muss man nicht lange fahren, es genügt auch der Spaziergang in nicht so belebten Straßen, im Park oder um den Block in Zeiten, wenn nicht so viel los ist. Morgen- und auch Abendrituale können ebenso helfen, gut und froh(er) durch den Tag zu kommen. Der gute Tee am Abend, der duftende Kaffee am Morgen, das Telefonat mit den Freunden und der Familie – und die richtige Hautpflege. Sich anzufassen tut gut, und die richtige Pflege für die Haut tut auch gut. alverde NATURKOSMETIK präsentiert gerade die neue Q10-Serie, die vor Hautalterung schützen und deine Haut pflegen soll. Verwendet wurden die regenerierenden Eigenschaften des Coenzyms Q10, das deine Hautzellen mit Energie versorgen soll. Getestet haben wir die Tages- und die Nachtcreme, das Q10-Augengel Bio-Sanddorn Bio- Grapefruit und das dazugehörige Q10-Serum. Uns taten sie gut! *rä www.instagram.com/dm_alverde, www.facebook.com/dm.alverde FOTO: M. RÄDEL

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.