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blu Mai / Juni 2021

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10 STADTGESPRÄCH PAVLO

10 STADTGESPRÄCH PAVLO STROBLJA: NACHGEFRAGT „Lerne, gestalte, bestärke, transformiere“ FOTO: E.REMO Auf Social Media versorgt der Münchner als Coach seine Follower mit guten Vibes und guten Gedanken. Wir fragten nach. Was genau macht ein LGBT-Coach? In meiner Tätigkeit unterstütze ich queere Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Basierend auf den Erfahrungen aus den letzten Jahren, stellte ich einen Kurs mit Theorie und praktischen Übungen zusammen, der aus vier Modulen besteht: Lerne aus deiner Vergangenheit Gestalte dein Mindset Bestärke dich selbst Transformiere deine Zukunft LGBT-Coaching hilft dabei, die emotionalen Blockaden zu erkennen und zu lösen und dadurch mehr Klarheit und Selbstbewusstsein zu gewinnen. Im beruflichen Umfeld werden die Klienten erfolgreicher, weil sie lösungsorientierter sind, effizienter kommunizieren und an weniger Konflikten beteiligt sind. Wie nutzt du Instagram dafür? Gerade in den Zeiten des Lockdowns, wenn die „analogen“ Beratungsstellen geschlossen bleiben, ist es wichtig, die Mitglieder der LGBTIQ*-Community aufzufangen und zu unterstützen. Auf Insta kommuniziere ich kleinere „Häppchen“ aus meinem Coaching-Konzept, die einen gewissen Mehrwert für die Nutzer bringen. Sehr gut angekommen waren zum Beispiel die Impulse zum Thema Resilienz oder Tipps zum Ausbau eines starken Netzwerks. Was macht für dich den Reiz und Nutzen von Social Media aus? Für den Austausch mit der Community nutze ich verschiedene Plattformen. Social Media bieten eine hervorragende Möglichkeit, auf täglicher Basis bestimmte Inhalte und Themen zu transportieren und ein unmittelbares Feedback zu erhalten. Du lebst in München, was magst du an der Bayernmetropole? Vom Sternzeichen bin ich Stier und mein Element ist Erde. An München schätze ich sehr die Nähe zu den Bergen. Die Ausflüge ins Grüne helfen mir, meine Batterien aufzuladen und achtsam zu bleiben. *Interview: Michael Rädel www.instagram.com/pavlo.stroblja TRAVESTIE RuPaul’s Drag Race: Barbie Breakout und Conchita Wurst Zwei, die es wissen und können, kommentieren immer freitags in einem wöchentlichen Podcast die Episoden der 13. Staffel der Show „RuPaul’s Drag Race“. Klingt nach Spaß und Hörgenuss. Und ist es auch. Wie das abläuft? In BartSchatten – „Ich bin der Bart, du die shady bitch“, so Conchita zu Podcast-Partnerin Barbie – wird die gerade angelaufene 13. Staffel der weltweit erfolgreichen Show von RuPaul unter die Lupe genommen. Die Regeln werden erklärt, die Shows rezensiert und vor allem die Kandidatinnen vorgestellt. Warum sollte man sich das anhören? Beide Dragqueens kennen „RuPaul’s Drag Race“ sehr, sehr genau, sind große Fans der Show und kennen auch einige der RuPaul-Drags persönlich. „Du bist definitiv die Königin von Drag Race“, bauchpinselt Conchita dann auch Barbie. „Ich bin eben auch älter“, verrät die kichernd. Äußerst unterhaltsam anzuhören, informativ und auch lustig. „Am Ende isses doch auch a Spaaaß“, so Conchita. Ja, genau. Danke! Gut zu wissen: Es ist tatsächlich Conchitas erster Podcast. Ursprünglich wollte sie „Pandoras Büchse“ in Sachen Podcasts nicht öffnen: „Mache ich einen, mache ich alle“. *rä Hier geht es zum Podcast: www.instagram.com/bartschattenpodcast

STADTGESPRÄCH 11 HAPPENING Queere bildende Künste bei instinct.berlin Bis Mitte Mai ist ein Community-Kunst- Happening geplant, bei dem auch namhafte Künstler wie Rinaldo Hopf, Ema Discordant sowie Keen & Tchivett ihre Kunst erlebbar machen wollen: „instinct. berlin #inBETWEEN“. Ort des queeren Treibens ist das Village Community Center Berlin an der Kurfürstenstraße 31/32. Neben den bereits erwähnten Künstlern kündigt Kurator Eric Le Rouge noch folgende Kreative an: Gonzalo Orquin, Robert Leveroos, Salvatore Siciliano, Toni Karat und Swann Clément. Das große Thema ist natürliche die aktuelle Lage, dieses mitunter angsterfüllte, angespannte und wütende Verharren, das Hoffen, die Sorgen, das Warten auf bessere Zeiten nach der Pandemie. „Weder hier noch dort. Ein Zustand des Wartens. Eine Zeit, um langsamer zu werden und auf Aktivitäten zu achten, zu denen wir nicht immer kommen. Eine Zeit, um unsere Stimmen zu beruhigen und zuzuhören, was in uns vorgeht. Wir tun dies für uns selbst und füreinander“, so beschreibt Eric Le Rouge via E-Mail an uns diese Zeit. Doch sind wir Queers – und zwar nicht erst seit der Aids-Krise in den 1980ern – nicht erprobter, solches auszuhalten?! „Queere Menschen mussten eine ganze Kultur des Lebens im Unbekannten, des Lebens am Rande und des Kampfes ums Überleben entwickeln. Nur allzu oft mussten Queers in diesen Einschränkungen Möglichkeiten finden“, so Eric. Sind wir also geübter als die heterosexuelle Mehrheitsgesellschaft? Ja. Nein? Genau damit beschäftigt sich „instinct.berlin #inBETWEEN“. Los geht der Kunst-Event am 29. April um 18 Uhr mit einer Performance von Rob Talin, ein weiteres Highlight ist am 9. Mai dann eine Performance von Keen & Tchivett. *rä www.instinct.berlin Bild: Rinaldo Hopf „Social Distancing – Grande Grazie“ INTERNET Blogger, Influencer, Models ... Das ist ja immer so eine Sache mit den Bloggern auf Social Media. Manche sind zu belehrend, andere zu kommerziell, andere schwurbeln Verschwörungstheorien. Und manche haben sich leider zu regelrechten Trollen entwickelt, die immer nur für Stunk sorgen, die lieber Anklagen posten, als sich wirklich eingehend mit der Person, dem Fall zu beschäftigen, statt Entschuldigungen anzunehmen, Weiterentwicklungen zu bemerken oder einfach fair zu kommentieren. Eher in die Kategorie „Zucker fürs Auge“ fällt Steve aus Norddeutschland. Sein Instagram-Account bespaßt mit etwas Mode, etwas Erotik, etwas Werbung und viel „good vibes only“. Und das gefällt doch fast jedem, oder?! Wir sind gespannt, wie sich dieser Newcomer weiterentwickelt. *rä www.instagram.com/ deine_traume_werden_wahr

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.