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blu Juli / August 2021

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28 KLUBWELT FOTOS: M.

28 KLUBWELT FOTOS: M. RÄDEL DJs: NACHTLEBEN Was machen die denn jetzt? DJ Jaycap und Destiny, unten: Jade Gerade hat Mousse T. das neue Lied der Horse Meat Disco geremixt: „Love If You Need It“ ist vor Kurzem erschienen. Zusammen mit der Truppe von Glitterbox und dem Team der Horse Meat Disco sorgt er mit Songs wie diesem für klubbige Musik, die man auch sehr gerne zu Hause und bei Tageslicht hört. Sein behutsamer Remix der aktuellen Horse-Meat-Disco-Produktion „Love If You Need It“ ist eine housige Perle, die mit catchy Vocals beflügelt. Disco, House und Pop, das kann er! Mousse T. aka Mustafa Gündoğdu wurde 1966 in Hagen geboren, schon seit den späten 1980ern widmet er sich der Musik, seit den 1990ern ist der House-Producer als Remixer und Musiker für Stars wie Simply Red, Tom Jones, Moloko sowie die No Angels sehr erfolgreich. Der Wahl-Hannoveraner landete Welthits wie „Sex Bomb“, „Is It ’Cos I’m Cool?“ und „Horny '98“, ist aber trotzdem extrem unaufgeregt und down to earth. Sein „Bruder im Geiste“ Dimitri From Paris ist übrigens auch nicht untätig. Der Chic-Remixer legte musikalische Hand an die soulige Hymne „Music Saved My Life“ von Fiorious, die via Glitterbox und unterstützt von Juno Records erschienen ist. Im Berliner Underground wartet man auch nicht jammernd ab! So verriet uns DJ Jaycap Spannendes. Er arbeite gerade mit Dragqueen Jade Pearl Baker und Tiasz an einem Stück, das im Sommer das Licht der Welt erblicken soll. „Irgendwie muss man die Zeit mit den ganzen Lockdowns ja nutzen“, verrät der Producer im Chat. „Ich arbeite gerade mit DJ Tiasz an gemeinsamen Tracks, in Kürze erscheint unser erster gemeinsamer Remix zu Robin Höhns ,Fake‘ und spätestens im Sommer unsere erste eigene Single Tiasz meets Jaycap feat. Jade Pearl Baker“, so der gute Freund der singenden Dragqueen Jade, die auch schon bei „The Voice of Germany“ zu sehen war. Der Name der gemeinsamen Produktion steht natürlich schon fest: „VOODOO DOLL“. Und auch Purple Disco Machine chillt nicht faul rum. Der 1980 geborene Sachse arbeitete schon mit erfolgreichen Klubgrößen wie Faithless zusammen und sorgt rund um den Globus für eine satte Portion Disco und High Energy. Auch er produziert jetzt vor allem im Studio und freut sich über Charthits wie „Hypnotized“. *rä

HOUSE Auch ein Junge darf weinen Das (einzige) internationale Album der italienischen queeren Künstlerin GALA, die man bei uns vor allem für „Freed from Desire“ kennt, gibt es nun auf Vinyl. Darauf findet man den Nummer-eins-Hit „Let a Boy Cry“ und drei weitere Top-10-Hits (in Italien). War ihre Karriere (in Deutschland) auch nur von kurzer Dauer, so ist diese queere Künstlerin bis heute im Radio oder (vor Corona) in der queeren Szene populär. Insgesamt hatte GALA sechs Top-10-Hits in den internationalen Charts, bei uns nur den einen, aber an dem kommt man nicht vorbei: „Freed from Desire“. Das Album „Come Into My Life“, übrigens vom selben Team produziert, die auch The Soundlovers in die Charts schickten, ist eine anspruchsvolle Produktion und textlich weit, weit vorne – was viele Kritiker überraschte. Musikalisch gibt es House, Pop und auch düsteres High Energy. Unsere Anspieltipps sind „Come into My Life“ (Platz 3 Italien), „Suddenly“ (Platz 9 in Italien) und der Albumtrack „Keep the Secret“. *rä KLUBMUSIK Berliner DJs räumen ab NUR 14 Cent/ Min. GAYBOYS LIVE AM TELEFON LERNE HEISSE MÄNNER KENNEN 0180 5 97 00 00* SD - 14 Cent/Min. aus d. deutschen Festnetz Mobilfunktarif max. 42 Cent/Min. KLUBWELT 29 RUF AN! Europaweit sind VIZE, Vitali Zestovskih und Johannes Vimalavon mit ihrer Zusammenarbeit mit Künstlern wie Tom Gregory, Felix Jaehn, Alle Farben und Tokio Hotel hoch in den Charts – für Tokio Hotel war „White Lies“ übrigens der erste Singlehit seit Jahren. Vor Kurzem erschien zusammen mit ALOTT endlich ihr erstes Album „Prock House“, das auf drei CDs(!) einen derb tanzbaren Ausflug durch ihre Produktionen der letzten Jahre bietet. Unsere Anspieltipps sind „The One“ mit Rea Garvey, „Away“ und auch „Never Let Me Down“ mit dem bereits erwähnten Pop-Souler Tom Gregory. *rä FOTO: B. BAUMGARTEN

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blu, hinnerk, gab, rik, Leo – die Magazine der blu Mediengruppe erscheinen monatlich in den Metropolen Deutschlands. Die nationale Reichweite der Magazine ermöglicht den reisefreudigen Lesern Zugriff auf alle Informationen immer und überall. Themenschwerpunkte sind neben der regionalen queeren Szene, Kultur, Wellness, Design, Mode und Reise. Unsere Titel sind mit der lokalen Community jahrzehntelang gewachsen und eng verbunden, was durch Medienpartnerschaften mit den CSD-Paraden in Hamburg, Berlin, München und Frankfurt sowie zahlreiche Kooperationen, wie der Christmas Avenue in Köln, seinen Ausdruck findet.