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blu Juli / August 2021

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18 KULTUR BILDBAND

18 KULTUR BILDBAND JEAN-MICHEL BASQUIAT: zwei neue Bücher Nicht alles, was an eine Wand geschrieben oder gemalt wurde, ist Graffiti. So wehrte sich auch zeitlebens eine DER Pop-Art- Ikonen dagegen, Graffitis zu machen: Jean-Michel Basquiat. Der am 12. August 1988 verstorbene Einflussreiche war zusammen mit Andy Warhol und Keith Haring wohl einer der bekanntesten Pop-Art-Künstler der USA. Queer, mit Madonna befreundet, mutig, international arbeitend. Mitte der 1980er etwa arbeitete Jean-Michel Basquiat zusammen mit Keith Haring, Joseph Beuys sowie Salvador Dalí an der Ausstattung für André Hellers „Luna Luna“, einem avantgardistischen Vergnügungspark, der verschiedenste Kunstformen und -genres verband. Der Tod Andy Warhols 1987 belastete ihn sehr, nur ein Jahr später starb er an einer Überdosis Heroin. Seine Kunst ist bis heute umstritten und extrem einflussreich. Wie soll man sie einordnen? Malerei des Neoexpressionismus? Graffitis? Verarbeitet wurde in ihr von ihm das Leid, der Druck, das Elend, dass das Leben als Person of Color – sein Vater kam aus Haiti, seine Mutter aus Puerto Rico – mit sich bringen kann. „Wenn ich arbeite, denke ich nicht über Kunst nach. Ich versuche, über das Leben nachzudenken.“ Oft verwendete er „SAMO©“ in seinen Bildern, ein Logo, das für „same old shit“ stand, für die immer noch andauernden rassistischen Verhältnisse in den USA. Der TASCHEN Verlag ehrt den Ausnahmekünstler mit einem neuen Bildband „Jean-Michel Basquiat. 40th Anniversary Edition“ voller Reproduktionen von Basquiats Gemälden, Zeichnungen und Notizbuchskizzen sowie Texte des Herausgebers Hans Werner Holzwarth und der Kuratorin Eleanor Nairne. Dieser Bildband ist die etwas kleinere Version von „Jean-Michel Basquiat XXL“, beide Bildbände gibt es bei TASCHEN. *rä www.taschen.com

BILDBAND meat 2021 KULTUR 19 Diversity und Body Positivity, das sind die großen Themen des Buch-, Kalender- und Internetprojekts meat. Jetzt gibt es die prallen Bilder auch in Form eines großen, dicken Buchs. FOTOS: A. LOURIE Pralle und sexy Kunst von Adrian Lourie aus London, die dir die Vielfalt verschiedener Männlichkeiten zeigt. Zwischen 2010 und 2020 fotografierte der Künstler unter anderem in San Francisco, Berlin und Paris für meat Männer, die keine professionellen Models sind, aber gezeigt werden sollten. „Jeder ist auf seine ganz eigene Art ein Pin-up-Model“, verriet uns Adrian Lourie via E-Mail. „Es war aufregend für mich, auf über zehn Jahre Arbeit mit einiger Distanz und frischen Augen zurückzublicken. Ich denke, das ganze Projekt ist eine kleine Momentaufnahme unseres Lebens als queere Männer im Laufe des Jahrzehnts“. „meat – Ten Years of the Cult UK Pin-Zine“ ist ein durchaus wichtiges Buch, erotisch, kunstvoll, schwul und vor allem divers. *rä www.adrianlourie.co.uk Hartmut-Spittler-Fachklinik in Berlin-Schöneberg Entwöhnung von Alkohol, illegalen Drogen und Medikamenten. Wir sind rund um die Uhr für Sie da. WECLEANYOU Aufnahmekoordination/Beratung Ariane Hübner, Tel. 030 130 20 8603 werktags 09:00 – 15:00 Uhr ariane.huebner@vivantes.de Kontakttelefon Tel. 030 130 20 8600 Für Fragen rund um die Entwöhnung und Vereinbarung von Vorgesprächen können Sie uns auch schreiben an entwoehnung@vivantes.de Ihr Weg zu uns Hartmut-Spittler-Fachklinik am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Rubensstraße 125, 12157 Berlin www.vivantes.de/avk/spittler Bildnachweis: © Innovated Captures - Fotolia.com

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