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blu August 2018

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BUCH FOTO: N. DILLY

BUCH FOTO: N. DILLY UNTERHALTUNG Martin Tietjen schrieb ein Buch Unbekannt aus Funk und Fernsehen sei er, der Martin Tietjen. Nun, das stimmt so nicht. Den kennt man. Zum Beispiel als Backstage- Reporter bei „Deutschland sucht den Superstar“ oder auch vom NDR. Mit dem rosa eingebundenen Werk „Selbstrufmord – Geschichten, die man eigentlich nicht erzählen sollte“ präsentierte er unlängst sein erstes Buch. „Es geht [...] ums unterhaltsame Scheitern beim Sex, in der Liebe, im Job und beim Aufwachsen“, verrät er. Und es ist kein rein schwules Werk. „Zwar gibt es in dem Buch auch lustige Homogeschichten von mir, aber ich habe versucht, das Buch so zu schreiben, dass auch Mädels, die auf Typen, und Typen, die auf Mädels stehen, mitfühlen können, wenn ich von meiner ersten großen Liebe erzähle. Auch wenn sie nun mal Julian und nicht Julia heißt.“ Auf rund 330 Seiten entführt der hübsche Vielsprecher durchweg amüsant in allerlei peinliche Situationen, die es wirklich wert sind und waren, aufgeschrieben und weiterverbreitet zu werden. EIN AUSZUG GEFÄLLIG? HIER BE- KOMMST DU IHN: „Setz dich einmal mit ’ner hellen Hose in eine Milchschnitte, und die Ratingagenturen des Schulhofes verpassen dir für die nächsten zwei Monate ein D. Finde dann noch die falsche Band cool oder kauf dir Fishbone- Sneaker und du wirst gesellschaftlich so geächtet, dass die Wahrscheinlichkeit, Naddel steigt zum A-Promi auf, größer ist, als dass du auf Klassenfahrt mit den coolen Kids ins Zimmer darfst.“ AUCH SCHÖN: Vaters Rat zum Comingout: „Also ... hier ... die Sache, die du uns da erzählt hast, ... also ich sag dir nur eins – pass bloß auf, wo du deinen Pinsel reinsteckst.“ Ja, so sind Väter manchmal. Ein tolles Buch! *rä www.martintietjen.de ROMAN Die Liebe, ein seltsames Spiel Der 1956 in Memphis (USA) geborene Autor Paul Russell widmet sich in seinem neuen Buch den Irrungen und Wirrungen der Liebe und all den Beziehungsverflechtungen. FOTO: E. BROWN „Über den Wolken“ erzählt von Anatole, der Rafa innigst liebt, aber dann doch auch schon laaaange mit ihm zusammen ist. Und bei Chris, ja, da klopft sein Herz. Und das, obwohl Chris ihm vor einem Vierteljahrhundert das Herz gebrochen hat! Verstehe einer die Liebe ... Die Figuren dieses Romans kann man schon kennen, sind es doch die aus einem früheren Werk von Paul. „Mit einem Zeitsprung von 25 Jahren kehrt Russell zu den Figuren seines Romans ‚Brackwasser‘ zurück und scheucht sie durch die Wechselbäder ‚Möglichkeit‘ und ‚Wirklichkeit‘, auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, ob in der Mitte des Lebens so etwas wie Zufriedenheit zu erreichen ist“, verrät dazu der herausgebende Männerschwarm Skript Verlag. Ein schönes, ein lesenswertes Buch. *rä www.maennerschwarm.de

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