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blu August 2018

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16 PARTY INTERVIEW

16 PARTY INTERVIEW MONIKA KRUSE Sie war eine der ersten, die die Männer-Domäne DJ bereicherten, legte beim legendären „Electric Ballroom“ im SO36, im Münchner Ultraschall und im Berghain auf. Monika Kruse ist aber nicht nur fit und begehrt an den Musikmaschinen, sie hat auch gute Gedanken im Kopf: So macht sie sich gegen Rassismus und Homophobie stark. Höchste Zeit für ein Interview! Du bist DJane und Labelchefin. Wie befruchtet sich das gegenseitig? Ich mag die Abwechslung! Ich habe das Label gegründet, um andere Artists zu supporten, ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Musik zu veröffentlichen. Und natürlich auch, um meine eigenen Tracks schneller zu releasen. Pro Tag bekomme ich ca. 40 Tracks zugeschickt, natürlich ist es da schwierig, alle durchzuhören. Aber es ist auch toll, einen Newcomer zu entdecken, sein Stück in ein Set einzubauen. Das möchte ich nicht missen, die Freude, etwas Neues auszuprobieren, der Szene so etwas zurückzugeben. Gab es auch schon Tracks und Acts, die du wahnsinnig gerne hast, die aber bei den Klubbern dann live einfach nicht ankommen? Nicht in dem Sinne, dass die Tanzfläche sich leerte. Aber natürlich gab es schon Tracks, die sich einfach nicht so gut verkauften. Worauf liegt dein Hauptaugenmerk bei einem Set? Auf einem guten Energieaustausch mit dem Publikum, dass man gemeinsam Spaß hat. Ich versuche, auf die Atmosphäre einzugehen, aber auch, die Stimmung zu etwas hinzutransportieren, von soft zu hart und andersrum. Ich mache keinen Unterschied zwischen Publikum und DJ, wir sind eine Gemeinschaft. Stichwort „No Historical Backspin“. Ich habe das Projekt 2000 gestartet, als die Übergriffe auf Asylanten, Ausländer und Schwule massiv angestiegen waren – ich erlebte das auch in meinem direkten Umfeld, dass schwule Freunde angegriffen wurden. Das hat mich so berührt, dass ich etwas tun MUSSTE. Ich wollte aussprechen, dass wir in der Technoszene auch eine Meinung dazu haben und etwas dagegen tun. Bei den „No Historical Backspin Charity“-Partys legen die DJs umsonst auf, das Geld geht an Organisationen wie die Amadeu Antonio Stiftung, die sich um Opfer rechter Gewalt kümmern. Gesicht zu zeigen, war mir wichtig. Denkst du, Homophobie und Rassismus sind wieder stärker geworden, auch durch den Erfolg der AfD? Jetzt hat man ja durch die AFD ein gewähltes öffentliches Sprachrohr und bekommt sogar Beifall, wenn man homophob, antisemitisch und ausländerfeindlich ist. Eine erschreckende Veränderung in der Gesellschaft. Weltweit. *Interview: Michael Rädel www.monikakruse.de nobackspin.de Savignyplatz 07-08 | 10623 Berlin 030-318.64.711 | www.habitare.de Mo. bis Fr. 11 - 19 Uhr | Sa. 10 - 18 Uhr Bitte beachten Sie die geänderten Öffnungszeiten 23. Juli - 18. Aug.: Mo - Fr 11 - 19 Uhr und Sa 10 - 18 Uhr auf ausgewählte 10% Gartenmöbel Tisch TEAK 189,- 170,- * Regiestuhl TEAK 135,- 121,-* Massivholz, klappbar, Massivholz mit wetterfestem H 73 B 70 T 70cm Bezug, klappbar auch in 115x70cm für 289,- 260,-* erhältlich

WIEGENFEST „Ich bin eine Berlinerin“ Gerne und regelmäßig schreiben wir seit fast 20 Jahren über das SO36 in Kreuzberg. Und der Klub, diese wichtige LGBTIQ*- Adresse, wird dieses Jahr 40. Alles Gute! Und: danke. Es gibt aber noch etwas zu feiern: 10 Jahre „Ich bin eine Berlinerin“. PARTY 17 JUBILÄUM Endlich volljährig: NINAS IRRENHOUSE FOTO: M. RÄDEL Eine der erfolgreichsten Partys Berlins wird 18 Jahre jung. Am 18. August wird der Geburtstag groß gefeiert mit Stargast Nadja Abd el Farrag! „Das SO36 hat uns eingeladen zum 40-Jährigen den Auftakt zu machen – was uns eine Ehre ist – hier passt‘s“, verrät „Ich bin eine Berlinerin“ Mastermind Andreas Schwarz (Bild oben) „Was uns aber vor allem Freude bereitet, ist dort die wunderbare Mischung zwischen Solidarität und Wahnsinn durch Musik“ – yey! „Am Freitag, den 10. August, ziehen die unterschiedlichsten musikalischen Genres im Rahmen unseres Festivals an einem Strang. Ganz zu Beginn mit dem Publikum, denn N.S. Unruh von den Neubauten, der das Schlagwerken neu erfand, baut mit Beating the Drums, seine gefühlt 1.000 Trommeln im ganzen SO36 auf, und alle Gäste (...) werden unter seiner meisterlichen Anleitung zusammen großartigen Lärm machen“, freut sich Andreas. Ebenfalls mit dabei sind u. a. Hedi Mohr, Fixie Fate, Prada Meinhoff und Emmanuelle 5. *rä 10.8., 10 Jahre „Ich bin eine Berlinerin“, SO36, Oranienstr. 190, U Kottbusser Tor, 20 Uhr Alles Liebe: So groß wie nie, so trendsetzend wie eh und je, ein Schmelztiegel aller Subkulturen und Nationen: Ein Beweis, dass gute Partys helfen, Vorurteile abzubauen und Szenen zu vermischen. „Ich wünschte mir, dass endlich alle kapieren, dass man erst dann glücklich werden kann, wenn man sich selbst akzeptiert und mag. Wir müssen niemandem im Leben etwas beweisen, aber wir sollten ehrlich zu uns selbst sein“, sagte Nina Queer einmal. Ein schöner Gedanke, den man beherzigen sollte! *rä 18.8., Irrenhouse, Musik & Frieden, Falckensteinstr. 47, U Schlesisches Tor, 23 Uhr MILFORD Klappstuhl mit Armlehne 95,- 85,- * Klappstuhl o. Armlehne 70,- 63,-* Klappbank o. Armlehne 249,- 224,-* alle aus massivem Teakholz (FSC) W O H N E N + W O H N E N G M B H

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